Einmal die Reset-Taste bitte oder warum wir uns von neuen Regeln nicht den Spaß verderben lassen

Auf dem Blog ist es ruhig geworden. Es war wie eine kleine Schockstarre – vorübergehend. Im Mai kam die neue Datenschutzgrundverordnung DSGVO und damit  jede Menge Fragen, denn das Gesetz ist nicht wirklich eindeutig. Sie kam nicht überraschend, aber irgendwie hatte es doch keiner so richtig auf dem Schirm. Beruflich gesehen, bedeutete dies eine Menge Arbeit und die Erkenntnis, dass es auch mich und meinen privaten Blog betrifft. Bis dato habe ich nur eine gratis WordPress-Seite genutzt. Ich hatte keine eigens gehostete Domain, schließlich hatte ja gerade erst wieder angefangen mit dem Blog und war so zu sagen noch im Test-Modus. Da WordPress bei den kostenlosen Blogs unkontrollierbare Werbung schaltet und dies trotz privater Seite nicht der neuen DSGVO entsprach, habe ich den Blog sicherheitshalber auf privaten Modus gestellt. Nicht schlimm dachte ich, da ich ja so und so nicht so viele Follower habe. Und dann kamen ganz viele Mails. Da gab es doch einige die gern meine Kuchenrezepte nutzen. Wow. Ich war total überwältigt. Aber das hieß, die Seite muss überarbeitet werden.

Und wärend ich mich mit Domain und Hosting auseinander gesetzt habe, kam der nächste Hammer. Bei einigen Bloggern und Instagram-Nutzern flatterten Abmahnungen ins Haus. Abmahnungen vom Verband Sozialer Wettbewerb wegen nicht als Werbung gekennzeichnete Instagram-Post mit Direktverlinkungen zu Marken. Der Verdacht des unlauteren Wettbewerbs steht im Raum und die Frage, wie sehr betrifft es jeden von uns, auch die kleinen Accounts mit geringeren Followerzahlen?

Überall war nur noch Abmahnwelle zu lesen und davon, dass viele sich abmelden und keine Lust haben auf zu erwartenden Strafen. Denn ähnlich wie das DSGVO ist auch das Gesetz, auf das sich die Abmahnwelle begründet, nicht eindeutig und keiner weiß, wie man es richtig auslegt.

Habe ich jetzt noch Lust aufs Bloggen und auf Instragram? Ja. Na klar. Es ist toll zu sehen, dass manche hier meine Artikel lesen und meine Rezepte nachbacken. Ich freue mich über die tollen Menschen, die ich in dieser virtuellen Welt bis jetzt kennen gelernt habe und bin dankbar für den tollen Austausch in guten und weniger guten Zeiten.

Also geht es weiter – mit neuem Elan, neuem Design und eigener Domain. Jetzt bin ich gespannt, wie es euch gefällt und ob mir trotzdem noch der ein oder andere folgt. 😉

 

 

 

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Blumig frisch – Sirup aus Fliederblüten-Dolden

Flieder – für mich der Inbegriff des heran nahenden Sommers. Ich liebe die Pracht im Garten und vor allem in der Vase. Nicht nur draußen versprüht er so seinen feinen süßen Duft. Das man diesen in Flaschen sammeln kann, war mir nie in den Sinn gekommen. Doch das Gute liegt ja bekanntlich nahe.

Von Fliederblütensirup hatte ich das erste mal in einem Buch gelesen. Aber wie es immer so ist, weiß ich gar nicht mehr in welchem Buch und es war auch mitten im Winter. Aber zum Glück wird man online ja schnell fündig, wenn man etwas sucht.

Schon mit den ersten Dolden habe ich etwas herum probiert. Und was soll ich sagen, so lecker, fruchtig & blumig habe ich den Sirup gar nicht erwartet.

REZEPT
10-12 Dolden Fliederblüten (dunkelviolett)
1 Bio Zitrone oder Limette
500g Zucker
750 ml Wasser
10g Zitronensäure (Gibt es in der Apotheke)

ZUBEREITUNG
Den Flieder am besten zur Mittagszeit schneiden, da er zu der Zeit in der vollen Blüte steht. Unbedingt Dolden von Fliedersträuchern nutzen, die nicht an der Straße stehen und nicht gespritzt oder anderweitig belastet sind. Die Dolden leicht ausschütteln aber nicht waschen, da sonst der feine Blütenstaub abgespült wird. Die kleinen Blüten von den Dolden zupfen und in eine Schüssel tun. Die Zitrone oder Limette in Scheiben schneiden und zu den Blüten geben.

Das Wasser mit dem Zucker zum Kochen bringen und dann die Zitronensäure hinzugeben. Die Mischung etwas auskühlen lassen und dann über die Blütengeben. Der Sirup muss nun vier Tage im Kühlschrank ziehen. Die Mischung jeden Tag etwas umrühren.

Nach vier Tagen muss der Sirup durch ein feines Baumwolltuch geseiht werden. Die Flüssigkeit dann noch einmal aufkochen und sterile Flaschen füllen. Der Sirup hält sich am besten gekühlt im Kühlschrank.

Er ist perfekt für feine Limonaden, blumigen Seccos oder auch zum Backen.

 

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Mein Leben mit der Neurodermitis und was mir hilft

 

Das Wetter änders sich. Ich merke es schon, während draußen noch zehn Grad Minus sind – nicht weil ich wetterfühlig bin, nein ich habe Neurodermitis. Meine Haut ist seit Tagen besonders trocken und ich reagiere empfindlich auf Materialien und auch auf Berührung. Viel schlimmer aber ist, dass ich aussehe wie Gollum. Meine Augenlider sind geschwollen, sind rot und jucken. Lidschatten brauche ich im Moment nicht, meine Augen leuchten schon von ganz allein.

Die Neurodermitis habe ich seit ich 16 bin. Auf einmal fingen meine Hände an zu jucken. Überall bildeten sich kleine Bläschen. Ich konnte keine Nacht schlafen. Meine Hände waren geschwollen. Alles habe ich blutig gekratzt. Der Hausarzt dachte erst, es wäre eine Kontaktallergie, weil ich zu der Zeit viel Rad gefahren bin und meine Hände genau da rot waren, wo sie die Griffe des Lenkers berührten. Also ging ich zum Hautarzt. Der hat natürlich etliche Allergietests mit mir gemacht, bishin zu Belastungstests. Allergisch habe ich auf nichts reagiert. Eine Diagnose bekam ich auch nicht, dafür aber Cortisonsalbe.

Ich gebe zu, das Jucken hat aufgehört. Dafür wurden aus den kleinen Bläschen riesige – wie Brandblasen sahen sie aus. Ich weiß nicht, ob es an der Salbe gelegen hat. Ich habe sie von da an nie wieder genommen. Auf Empfehlung eines befreundeten Arztes bin ich dann zu einem Dermatologen in der hiesigen Uni-Klinik. Seine Diagnose: eine intrinsische Form von Neurodermitis. Das bedeutet, dass allergische Symptome bei der Auslösung der Neurodermitis hier nur eine untergeordnete Rolle spielen. Mein sogenannter Trigger ist das Wetter.

Was also tun, um der Neurodermitis entgegen zu wirken? Das Wetter kann ich nicht ändern, aber meine Lebensgewohnheiten, die einen großen Einfluss auf den Verlauf eines sogenannten Schubes haben.

1. Ernährung

Obwohl ich keinerlei Allergien habe, hilft eine gute Ernährung gegen Neurodermitis. Genaus so wie die falschen Lebensmittel die Neurodermitis im wahrsten Sinne des Wortes anfeuern. Ich muss zugeben, dass ich das viel zu lange verdrängt habe. Die liebe Ivi von www.ib-gesundheit.de hat mir zu diesem Thema schon tolle Tipps gegeben.

Ich kenne Ivi schon viele Jahre. Kennengelernt haben wir uns, als wir beide noch unsere Läden hat und uns beim Ordern der neuen Kollektionen in Berlin getroffen haben. Heute arbeitet sie als Ernährungstrainering. Ihr solltet unbedingt mal auf ihrer Seite nachlesen, wie sie dazu gekommen ist. Ihre tolle Geschichte, die zeigt, wie toll man sein Leben mit guter Ernährung und Bewegung selbst verändern und in die Hand nehmen kann.

Für den Beitrag hat Ivi ein paar tolle Anregungen zum Thema Ernährung bei Neurodermitis zusammen getragen:

Mich fasziniert schon sehr lange, was eine gesunde Ernährung ausmacht, so auch bei Neurodermitis. Weißt du, dass in Deutschland 3,5 bis 5 Millionen Menschen unter den juckenden Hautrötungen leiden – Tendenz steigend. Warum ist das so? Zum einem vermutet das eine erblich bedingte Störung des Immunsystems, die Haut und Schleimhäute überempfindlich reagieren. Der Körper hält harmlose Stoffe, z. B. Staub, für einen gefährlichen Fremdkörper und er reagiert auf sie mit einer Entzündung. Er produziert jetzt übermäßig viel Immunglobulin E. Der aktiviert sogenannte Mastzellen in der Haut, vermehrt Histamine auszuschütten. Die verstärken die Entzündung und verursachen den charakteristischen Juckreiz. Es gibt verschiedene Auslöser, auch Schlüsselreize oder „Trigger“ genannt die zum Ausbruch oder Verschlechterung der Krankheit führen, wie psychische Faktoren, Umweltfaktoren, Ernährung
Klimafaktoren, mechanische Hautirritationen, Tierhaare und Federn oder Infekte.

Einer der häufigsten Auslöser ist jedoch die Ernährung. Was kann man tun? Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass meist zur Neurodermitis eine Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Pollen- oder andere Allergien hinzukommt. Dies sollte man vorher beim Arzt abklären.
Neurodermitis ist leider nicht heilbar, dafür können Betroffene mit einigen Vorsichtsmaßnahmen ein ganz normales Leben führen – ohne oder mit ganz wenig Medikamenten.

Ab hier kommt die Ernährung ins Spiel, wo die Ernährungstherapie individuell mit dir abgestimmt wird. Ein paar Regeln gibt es, die vorher unbedingt besprochen werden müssen. Eine ausgewogene Ernährung stärkt den Körper gegen Infekte, die wiederum Schübe auslösen können. Alkohol, Kaffee und starke Gewürze sind meist problematisch, weil sie die Durchblutung der Haut steigern, was den Juckreiz verschlimmert. Auch bei schnell resorbierbarem Zucker – wie in Süßigkeiten und Weißmehlprodukten – sollte man sparsam umgehen, denn er fördert generell entzündliche Prozesse im Körper. Was ich auf alle Fälle immer mit meinen Kunden mache, ein „Schmerztagebuch“ anlegen. Das hilft uns beiden, die Lebensmittel besser zu bestimmen, die du verträgst. Denn viele machen den Fehler und lassen zu viel weg und bekommen dadurch Mangelerscheinungen, die wiederum einen neuen Schub auslösen können. Wenn du den Verlauf positiv beeinflussen willst, empfehle ich immer neben der Ernährung, regelmäßig Sport zu machen und auf Entspannung zu setzten. Neurodermitis trifft eher sensible Menschen, die keine „dicke Haut“ haben. Nicht von ungefähr heißt es: „Die Haut ist ein Spiegel der Seele“. Yoga oder autogenes Training oder ausgiebig Spaziergänge in der Natur helfen. Sei auf alle Achtsam zu dir selbst.

Wer also selbst betroffen ist, Hilfe und Tipps brauchst oder eine Auswertung vom eigenen Schmerztagebuch, der findet bei Ivi sehr gute und professionelle Hilfe.

Außerdem hat sie für den Blogpost noch das Rezept für einen köstlichen Salat herausgerückt. Ganz lieben Dank dafür.

Salat mit Linsen

ZUTATEN für den Salat (für 1 Portion als Hauptgericht):
1 handvoll Rucola
1 handvoll Feldsalat
5 Radieschen Radieschen
25 Gramm Radieschensprossen
1 handvoll rote Weintrauben
½ Avocado
etwas Zitronensaft
40 Gramm Pardina-Linsen
1 EL gehackte Petersilie

ZUTATEN für das Dressing
1 ½ TL körniger Senf
etwas Wasser

1. Rucola, Feldsalat, Radieschen und Trauben gründlich waschen und trocken tupfen bzw. schleudern. Die Radieschen in Scheiben schneiden, die Trauben halbieren. Radieschensprossen in einem Sieb abbrausen und abtropfen lassen. Alle Zutaten, außer die Sprossen, zusammen in eine Schale geben.

2. Die Avocado schälen, das Fruchtfleisch würfeln und mit etwas Zitronensaft marinieren und ebenfalls in die Schale geben.

3. Die Linsen, mit etwas Salz, nach Packungsanweisung zubereiten und auskühlen lassen.

4. Für das Dressing Wasser und Senf vermengen. Sollte es zu dick sein, gern etwas Wasser dazu geben.

5. Die erkalteten Linsen und 3/4 des Dressing in die Schale geben und vermengen. Über den Salat das restliche Dressing übergießen.
Den Salat mit Petersilie und Sprossen garnieren.

Tipp:
Nach Belieben mit 15 g Pekannüssen und 15 g getrockneten Cranberries verfeinern. Die Pekannüsse können für 5 Minuten geröstet werden, dies intensiviert den Geschmack.

Der Salat ist vegan, aber trotzdem sehr sättigend. Als Beilage reicht die Menge für ca. 2 Portionen.

1. Kosmetik

Das Wichtigste bei Neurodermitis ist eigentlich seine Haut zu verstehen. Hört sich blöd an, ist aber so.

Bei Neurodermitis-Patienten ist die Hautbarriere gestört: Die äußerste Schicht der Oberhaut ist die Hornschicht. Sie schützt den Körper vor Krankheitserregern. Bei Neurodermitis kann die Hornschicht aber ihre Schutzfunktion nicht richtig erfüllen. Ein möglicher Grund dafür ist, dass der Körper aufgrund einer Genveränderung zu wenig von dem Eiweiß Filaggrin produziert. Dieses ist wichtig für die Bildung der Oberhaut. Durch den Mangel an Filaggrin ist bei Neurodermitis-Patienten die Zusammensetzung der Hautfette verändert. Die Folge ist, dass die Haut viel Feuchtigkeit verliert und leicht austrocknet. Auf Reizstoffe, Allergieauslöser und Keime reagiert die geschädigte Haut schnell mit einer Entzündung und Juckreiz. (Quelle www.netdoktor.de/krankheiten/neurodermitis/)

Ich verwende ausschließlich Bio-Cremes und -Kosmetik und lasse an meine Haut keine Parafine. Stattdessen nehme ich Kokosöl. Das entzündungshemmende Tropenöl wirkt feuchtigkeitsspendend, ist ein Naturprodukt und kommt gänzlich ohne Chemie aus. Durch die enthaltene Laurinsäure heilt die Haut schneller. Ich trage das Kokosöl aber auf die feuchte Haut auf, da es sonst die Haut auch austrocknen kann.

3. Sofortmaßnahmen

Komplett verhindern kann ich die Schübe nicht. Gerade auf dem Augenlid nervt die Neurodermitis – nicht nur weil sie juckt sondern auch unschön aussieht.

Was immer hilft ist Heilerde. Ich gebe sie auf ein feuchtes Wattepad und lege mir dieses für 10 Minuten auf das Augenlid.

Aloe-Vera in Form von Salbe oder Gel. Die Inhaltsstoffe der Pflanze wirken juckreizstillend, entzündungshemmend und feuchtigkeitsspendend.

Ein Bad in Solesalz ist auch sehr gut für die Haut. Sie sollte aber dafür intakt sein und keine offenen Stellen haben.

Die schönste Haut habe ich übrigens im Sommer. Die UV-Strahlen der Sonne sind auch Medizin und helfen der Hautregeneration. Natürlich darf man da aber den wichtigen Sonnenschutz nicht vernachlässigen.

Habt ihr Tipps gegen Neurodermitis? Und welche Erfahrungen habt ihr mit der Erkrankung gemacht?

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1000 Fragen an dich selbst – #6

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Teils, teils. Ich bin im Sternzeichen Löwe geboren. Aber ich stehe überhaupt nicht gern im Mittelpunkt. Dafür bin ich totaler Optimist, stecke mir hohe Ziele und gebe mich nicht Mittelmaß zufrieden. Außerdem mag ich kein Wasser – Katze eben! Was ich aber lustig finde, mein Freundeskreis umfasst nur eine handvoll Sternzeichen. Die meisten sind Zwilling, Schütze oder Widder. Irgendetwas muss also dran sein, an diesen Sternzeichen-Eigenschaften

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?
Eindeutig schwarz. Aber ich trage auch grau und weiß. Ich bin aber bemüht, mehr Farbe in mein Leben zu bringen. Die ganzen Rosa- und Blushtöne haben es mir ja gerade angetan. Ich glaube, da werde ich mal mutig.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Das kommt darauf an. Beruflich finde ich es wichtig immer termingerecht zu arbeiten. Dafür wird auch so lange gearbeitet, bis alles fertig ist. An den freien Tag, mache ich aber auch gern mal nichts. Obwohl ich dann auch nach kurzer Zeit das Gefühl bekomme, ich müsste noch so viel machen.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
Ohje, wir sind Serien-Junkies. Ich liebe „Castle“ auch wenn ich schon alle Folgen kenne.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?
Ich möchte albern bleiben, herumtollen, auf dem Trampolin springen & blödes Zeug machen.

106. Kannst du eine Woche auf fas Internet verzichten?
Nein. Da wäre ich hier auf dem Land ja von der Außenwelt abgeschnitten.

107. Wer kennt dich am besten?
Neben meiner Familie kennt mich nach fast 20 Jahren sicherlich mein Mann am besten. Wobei man auch unterscheiden muss. Modisch kennt meine Freundin Netti mich am besten. Sie könnte für mich einkaufen gehen. Und wenn irgendetwas nicht in Ordnung ist bei mir, sieht sie mir das auch an der Nasespitze an. Meine beiden Anja Freundinnen (ja die heißen beide gleich) wissen das meiste über mich und kennen alle Geheimnisse. Also ich fasse zusammen: Mein Mann und meine besten Freundinnen kennen mich am besten.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?
Eindeutig bügeln!

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Ja na klar. Wenn Dinge vergessen werden, die vorher abgesprochen waren. Oder wenn unsensibel mit etwas umgegangen wird.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Der ideale freie Tag ist eindeutig ein Sommertag. Ich würde nicht vor acht aufstehen, dann mit meinen Lieben draußen frühstücken und anschließend einen köstlichen Kuchen backen. Wir würden mit dem Fahrrad zum See fahren und uns kurz abkühlen und dann alle Freunde einladen. Ich liebe es wenn alle zusammen an der langen Tafel auf der Wiese sitzen, die Kinder durch den Garten toben und wir am Abend den Grill anwerfen und dann sitzen bis die Sonne untergeht.

111. Bist du stolz auf dich?
Ja. Ich habe zwei tolle Kinder zur Welt gebracht, meine beruflichen Träume erfüllt und bin auch immer noch dabei. Ich habe eine tolle Familie und wunderbare Freunde und bin denke ich auch selbst eine gute Freundin. Was will man mehr.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Huch, da fällt mir gerade keins ein. Gibt es nutzlose Talente?

113. Gibt es in deinem etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Ich glaube mit dem plötzlichen Tod eines Menschen kann man nie richtig abschließen, weil immer Fragen offen bleiben und auch ein Loch im Herzen bleibt. Also ja.
Außerdem hat meine erste Liebe (in der Schule) mich ohne Worte verlassen. Ich würde auch nach 25 Jahren gern wissen warum.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?
Ich trinke nur in Gesellschaft mal ein Glas Wein. Oder weil ich mal Geschmack darauf habe. Das kommt aber super selten vor.

115. Welche Sachen machen dich froh?
Meine Kinder und mein Mann. Die schönsten, glücklichsten und fröhlichsten Momente habe ich mit ihnen.

116. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut?
Ja, mit besonders großer Freude, denn der Himmel ist heute mal nicht grau sondern hellblau.

117. Welches Wort sagst du zu häufig? Meine Tochter meint, ich sage am häufigsten die Namen meiner Kinder.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Eigentlich stehe ich gar nicht so gern im Mittelpunkt. Aber wenn ich erst mal anfange zu erzählen (ich kann meine Klappe einfach nicht still halten) verselbständigt sich das häufig.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen? Für meinen Mann. Alle beruftstätigen Mütter wissen, dass Zeit zu zweit einfach zu kurz kommt. Da müssen aber wir beide dran arbeiten.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?
Ich glaube, dass kein Mensch als schlechter Mensch auf die Welt kommt. Erst andere Menschen, Geschehnisse und Erlebtes machen den manche kaputt und auch böse und gefährlich. Ich denke immer, jedes Kind, dass auf die Welt kommt hat eigentlich die selbse Chancce ein guter Mensch zu werden, wenn es seinen ersten Atemzug macht. Erst dann formt die Familie und auch die Gesellschaft uns und macht uns zu dem was wir sind.

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Selbstfindung – Die ersten 100 Fragen über mich

Wow, schwuppdiwupp sind die ersten 100 Fragen beantwortet. Manche berühren mich wirklich sehr und machen mich nachdenklich. Andere Fragen finde ich witzig. Einige geben mir nichts, aber das ist ja nicht schlimm. Ich frage mich, was da noch alles kommt. Weitere 900 Fragen? Na klar. Mal sehen wie lange ich durchhalte.

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Mir Mut machen, viel lesen, viel schreiben und wahnsinnig meine Familie vermissen.

82. Was hat dich früher froh gemacht?
Früher habe ich unheimlich viel genäht und war total glücklich, wenn auch etwas tolles dabei raus gekommen ist. Ansonsten war es auch früher schon so wie heute, mein größtes Glück ist es, meine Familie und Freunde um mich zu haben, zu quatschen und zu essen.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?
Ich mag geradlinige puristische Sachen, kombiniert mit etwas, was irgendwie herausbricht.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Ein Buch, falls ich doch mal lese und Ohrstöpsel.

85. Wie geduldig bist du?
Ich bin super ungeduldig und will immer alles sofort.

86. Wer ist dein gefallener Held?
Das ist ehrlich gesagt, die erste Frage auf die ich keine Antwort weiß.

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?
Nein.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?
Meine Freundin Anja, die ich schon seit frühester Kindheit kenne und liebe. Auch wenn wir nicht in unmittelbarer Nähe wohnen, weiß ich, dass sie sofort her kommen würde, wenn ich sie brauche – und umgekehrt genau so.

89. Meditierst du gerne?
Nein. Ich habe noch nie meditiert.

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Musik, Musik, ich liebe Musik – am besten ganz laut und im Auto und ich schreie mit (singen kann man das nicht nennen). Danach geht es mir besser. Wenn meine Lieben mich dann noch mal kurz in den Arm nehmen, ist alles wieder perfekt.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?
„Das Lavendelzimmer“ hat mich unheimlich berührt. Ich liebe es wirklich!

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App?
Mit meiner Freundin und Kollegin Anja.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein?
Ich hoffe und glaube, ich sage häufiger ja.

94. Gibt es ein Gerücht über dich?
Es gibt ganz lustige Gerüchte darüber, warum wir unseren Laden geschlossen haben.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?
Trotzdem arbeiten. Ich stecke so voller Ideen. Auch wenn ich aus finanzieller Sicht nicht arbeiten müsste, hätte ich Freude daran, mit dem was ich kann, etwas zu bewegen. Es gibt so tolle Projekte, die ich gern noch auf den Weg bringen möchte. Vielleicht würde ich auch noch mal einen Laden aufmachen, nur so als Pop-up oder so. Aber ich würde auf alle Fälle mehr reisen und meinen Kindern die Welt zeigen.

96. Kannst du gut Auto fahren?
Na klar. Finde ich absolut. Mein Mann würde sicherlich etwas anderes sagen, aber der wird ja hier nicht gefragt.

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?
Na klar. Man möchte doch nicht blöd gefunden werden. Aber ich kann gut damit leben, wenn manche Menschen mich nicht mögen. Ich mag auch nicht jeden.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht?
Nichts.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
Ich gehe super gern mit meinen Mädels aus – egal was wir machen. Tanzen würde ich gern mal wieder.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetzt verstoßen?
Die Polizei behauptet, ich sei mal bei rot über die Ampel gefahren. Ich bezweifle dies immer noch, aber die Männer in grün sitzen am längeren Hebel. Als ich 13 war, habe ich mal in einem Schmuckladen, ich glaube es war so was wie Bijou Brigitte, einen Anstecker eingesteckt. Aus Versehen versteht sich! Es war so eine Sonnenbrille zum Anstecken – total hipp zu der Zeit ;).
Ich habe das gute Stück im Laden die ganze Zeit in der Hand gehalten. Aber irgendwann war der Anstecker weg. Ich dachte ich hätte ihn irgendwo im Geschäft liegen lassen. Später, als wir schon aus dem Laden raus waren, fasste ich in meine Jackentasche und fand den Button. Ich habe mich wochenlang nicht an dem Laden vorbei getraut.

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1000 Fragen an mich selbst // Teil 4

Weiter geht es mit den nächsten Fragen an mich selbst.

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Ich glaube ich bin viel zu sehr Realist, so dass ich es mir leider nicht vorstellen kann. Auf der anderen Seite bin ich fest der Meinung schon viel geritten zu sein, aber ich saß noch nie auf einem Pferd. Entweder habe ich eine gute Vorstellungsgabe oder ich war in meinem früheren Leben eine begnadete Reiterin.

62. Auf wen bist du böse?
Ich bin eigentlich nie auf jemanden böse. Jeder ist seines Glückes Schmied und für sein Handeln selbst verantwortlich. Deshalb reflektiere ich unheimlich viel auf mich selbst und gebe keinem anderen die Schuld. Deshalb bin ich dann auch keinem böse.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Nein, eher selten.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Im Moment bereitet mir die Erkrankung meiner Schwester am meisten Kummer und dass sie keine barrierefreie Wohnung für sich und ihre Familie findet. Junge Menschen mit einer körperlichen Behinderung finden in unserer Gesellschaft irgendwie keine Lobby. Je mehr ich darüber nachdenke bin ich doch böse auf ganz viele Ämter, die es meiner Schwester unnötig schwer machen.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Nein. Ich wollte unbedingt Modejournalistin werden – bei der Brigitte. 😉 Heute bin ich Grafikerin, darf aber für unseren Blog www.geheimtipp-magdeburg.de regelmäßig Beiträge schreiben. Ist also fast das Selbe.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?

Das ändert sich natürlich immer mal. Aber die Füße stehen bei Bosse auf keinen Fall still.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?
Mein Mann liebt mich – so wie ich bin. Das ist doch eine tolle Eigenschaft, die beste sogar.

68. Was war deine größte Anschaffung?
Unser Haus

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Ja. Aber es dauert. Sie müssen sich erst neu beweisen.

70. Hast du viele Freunde?
Was sind viele Freunde? Ich habe schon einige enge Freunde, die alles über mich wissen und für die ich bedingungslos da bin und sie auch für mich.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
Alter – bei uns muss jeder, der das Wort sagt zur Strafe einen Euro zahlen. Es hilft!

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Nein. Gott sei dank nicht!

73. Wann warst du zuletzt nervös?
Vor dem letzten Termin. Eigentlich bin ich vor jedem Termin nervös, auch vor jeder Präsentation.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause.
Meine Familie und alle persönlichen Gegenstände.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Wir hören morgens zum Frühstück Radio inkl. Nachrichten. Außerdem schaue ich einmal am Tag die Nachrichten im Fernsehen und schaue im Newsfeed auf meinem Handy.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?
Ich habe als Kind „Das singende klingende Bäumchen“ geliebt und natürlich „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auch wenn es ein abgewandeltes Märchen ist.

77. Was für eine Art Humor hast du?
Ich glaube einen komischen Humor.

78. Wie oft treibst du Sport?
Zu selten. Das sieht man mir an. Mittwochs gehe ich zum Tai Bo. Ich würde gern ein oder zweimal in der Woche laufen gehen, aber allein kann ich mich nicht aufraffen. Der blöde innere Schweinehund.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Das weiß ich nicht. Beruflich hoffe ich es, im privaten Bereich ist es mir egal.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
Leider auf das Handy und auf mein Notizbuch, um alle meine Ideen auf zu schreiben.

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Meine Wochenlieblinge // Welcome Spring

Man findet ständig neue schöne Produkte, sei es weil mal danach sucht oder weil man einfach stöbert und tolle Dinge entdeckt. Unter dem Titel „Meine Wochenlieblinge“ stelle ich euch alles vor, was mir schönes vor die Füße oder besser vor die Finger gefallen ist.

… alles was mir vor die Finger fällt

Früher hieß Winter-Sale immer Pulli-Schnäppchen, günstige dicke Boots und Winterjacken-Schnapper. Heute kann man in den Online-Shops schon einmal die Sommergardarobe für kleines Geld zusammenstellen. Besonders in diesem Jahr, war ich überrascht, wieviele schöne Stücke ich jetzt schon für die sonnigen Monate des Jahres gefunden habe.

 

Und hier noch die Produkt-Links: Shirt || Jacke || Hose || Schuhe

 

Jacke || Pantoletten || Overall

 

 

Tasche || schwarze Jacke || Kleid || Pantolette 

 

 

Keine bezahlte Werbung! Keine Affiliate. Ich zeige euch einfach Produkte, die mir gefallen.

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Die Frage nach der glücklichen Kindheit und weitere 19 Fragen an mich selbst

 – War ich ein glückliches Kind?  –

Als ich die nächsten 20 Fragen, zum Thema 1000 Fragen an dich selbst, bei Johanna www.pink-e-pank.de gelesen habe, musste ich kurz schlucken. Frage 26 hat mich etwas aus der Bahn geworfen. Eine ganz einfache Frage, aber eine schwierige Antwort dachte ich. Ich bin mit meiner großen Schwester in der ehemaligen DDR aufgewachsen, genauer gesagt, direkt an der Grenze im Sperrgebiet. Wir brauchten nicht mal die Wohnungstür abschließen, denn jeder, der sich bei uns „herum trieb“ musste ja vorher durch die Kontrolle. Ich habe mich sicher und geborgen gefühlt, auch weil mein Papa Polizist war. Er hatte einen großen Polizeihund, der bei uns zuhause gelebt hat und manchmal durfte ich mit in das Kontrollhäuschen und die Schranke mit hoch kurbeln.

Bis zu meinem sechsten Lebensjahr, war alles eine heile Welt. Doch dann wurde mein Papa krank. Er hatte Bauchschmerzen und musste ins Krankenhaus. Als er wieder kam, hatte er einen dicken Bauch und sah schlecht aus, aber trotzdem machte er noch Witze und erklärte, die Bauchschmerzen kamen von zu vielen Erbsen, die in seinem Bauch Tango tanzten. Meinen 7. Geburtstag hat er nicht mehr erlebt, auch nicht meine Einschulung. Es war Krebs.

– Eine Liebeserklärung an meine Schwester –

Aber soll ich euch was sagen, trotz alledem hatte ich eine schöne Kindheit, denn ich hatte meine Schwester. Für meine Mutter, damals 27, war es eine schwere Zeit – allein, Witwe, Mutter von zwei Kinder, abeiten im Schichtdienst und dann noch Haus und Hof. Meine Schwester und ich mussten viel mit helfen. Aber das haben wir gern getan. Ansonsten waren wir nur draußen. Im Wäldchen gegenüber vom Haus haben wir Indianer gespielt oder im Graben ein Piratenschiff gebaut. Alles was wir brauchten, haben wir im Gummikarren von der 3 Kilometer entfernten Müllkippe geholt. Wir waren im Dorf unterwegs, haben im Bach herum getobt und die Wochenenden bei Oma, Opa, Tante, Onkel und den Cousins verbrachten. Wir sind mit Freunden mit dem Fahrrad zum Baden gefahren, haben Butzen gebaut und im Winter im Kinderzimmer Schallplatten gehört. Wir hatten Spaß, eine Menge Spaß. Ich weiß nicht, was ich ohne meine Schwester gemacht hätte. Nicht, dass wir nicht auch mal traurig waren, aber selbst dann war keiner von uns allein. Wir hatten uns und eine tolle Familie.

– Was brauchen Kinder für eine glückliche Kindheit? –

Seit ich die Frage gelesen habe, frage ich mich nun auch, was Kinder für eine glückliche Kindheit brauchen und muss feststellen, dass es definitiv keine materiellen Dinge sind. Es ist das Lachen, es sind die Menschen die Ihnen Zeit schenken, es sind die schönen Erlebnisse. Viel zu oft bin ich als Mutter damit beschäftigt, den Haushalt zu machen, zu putzen oder zu arbeiten. Dabei bleiben die Momente in der Erinnerung, in der man gemeinsam durch das Wohnzimmer tanzt, auf dem Trampolin hüpft oder ein Märchen schaut. Wenn man ein Picknick auf dem Wohnzimmerboden macht oder spontan ins Auto steigt und einfach irgendwo hin fährt. Ich muss als Mutter einfach wieder freier und lockerer werden, im Denken und im Handeln, damit meine Kinder später auch sagen können, sie hätten eine schöne Kindheit gehabt.

Hand auf’s Herz, das ist doch eigentlich das, was wir uns als Eltern am sehnlichsten wünschen.

1000 Fragen an dich selbst – #2

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?
Teils, teils. Mir ist egal, was die Leute auf der Straße oder bei uns im Dorf von mir denken, ob sie über mich reden oder mich mögen. Die Menschen kennen mich nicht und können sich nicht wirklich ein realistisches Bild von mir machen. Wenn jedoch Personen, die mich kennen gelernt haben, ein falsches Bild von mir haben, dann macht mich das traurig. Oder wenn ich von fremden Menschen persönlich angegriffen werden, da bin ich auch sensibel. Beruflich ist es mir wichtig, was meine Kunden von mir denken und dass sie das richtige Bild von mir und meinen Fähigkeiten haben.

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?

Ganz klar den Abend. Ich bin kein Morgenmensch, laufe aber abends zu Höchstformen auf. Im Sommer liebe ich den Nachmittag. Wenn die Mittagshitze abklingt und man bei einer guten Tasse Kaffee im Garten sitzen kann.

23. Kannst du gut kochen? 
Nein. Menschen, die mich kennen, werden jetzt wahrscheinlich sagen, dass ich es doch ganz gut kann. Aber ich bin das Kind einer Köchin und die Frau eines Kochs und im Vergleich kann ich nicht kochen. Dafür kann ich besser backen.

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?
Ich bin Löwe, im August geboren. Deshalb kann es nicht warm und sonnig genug für mich sein. Ich liiiiiiiebe den Sommer!

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? 
Vermutlich als ich das letzte mal richtig krank war. Mit Kindern kann man nicht nichts machen.

26. Warst du ein glückliches Kind? 
siehe oben

27. Kaufst du oft Blumen?
Ja. Seit Jahren ist es ein geliebtes Ritual, am Freitag frische Blumen zu kaufen oder im Garten zu flücken und dann im Haus zu verteilen. Wenn ich keine frischen Blumen im Haus habe, fehlt mir etwas.

28. Welchen Traum hast du?
Ich würde gern mal mit meiner Familie nach Hawai fliegen.

29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
Außer in meinem Elternhaus und in unserem Haus jetzt, haben wir in 4 anderen Wohnungen gewohnt.

30. Welches Laster hast du?
Eindeutig Kuchen. Ich liebe es, zu backen und dann muss der Kuchen auch noch gegessen werden.

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Leider nehme ich mir viel zu wenig Zeit zum Lesen. Das letzte Buch, übrigens sehr empfehlenswert, war „Das Lavendelzimmer“.

32.Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?
Weil ich für längere Haare zu dünne Spagettisträhnen habe und mir kein anderer Kurzhaarschnitt an mir gefällt.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?
Ja. Da gibt da es nichts drum herum zu reden!

34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?
Leider immer zu wenig, aber das ist wahrscheinlich das Los der Selbständigen.

35. In welchen Laden gehst du gern?
Ich kaufe gern bei uns im Kiez ein. Im Livland  gibt es tolles Geschirr und schöne Deko und bei der lieben Jana im Janaschs gibt es nicht nur großartigen Kaffee und Kuchen, sondern auch die schönsten Back- Koch- und Interiorbücher der Stadt. In Sachen Mode kaufe ich am liebsten bei Cos ein.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?
Limo, denn ich muss noch fahren.

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen? 
Ja. Ich denke schon.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?
Ich bin seit 1999 selbständig und habe neben meiner Arbeit als Grafikerin, schon einen Secondhandladen und einen Interiorladen mit meiner Freundin gehabt. Mein Bedarf ist erst einmal gedeckt.

39. Willst du immer gewinnen?
Ja leider. Deshalb mag ich auch keine Gesellschaftsspiele. Aber bei den Kindern mache ich eine Ausnahme. Da überwiegt die Freude, wenn sie glücklich sind, gewonnen zu haben.

40. Gehst du in die Kirche?
Ja, an Weihnachten. Aber ich bin nicht christlich. Schon als wir noch zu Hause gewohnt haben, ist unser (Stief-)Papa am Heiligabend mit uns Mädchen in die Kirche gefahren. Meine Schwester hat sich mit 16 taufen lassen und ihr war es wichtig. Also haben wir sie begleitet, während unsere Mama, zu Hause das Essen und die Bescherung vorbereitet hat. Es ist zu einem wunderschönen Ritual geworden und wir haben so die schönsten Dorfkirchen der Region kennen gelernt. Seit die Kinder im Kindergarten waren, spielen sie (der Große jetzt nicht mehr) jedes Jahr beim Krippenspiel mit. Bei uns ist das ein wunderschönes Zusammenkommen des Dorfes. Die Kinder erzählen und spielen die Geschichte, die Gemeinde singt Weihnachtslieder und anschließend gehen alle gemeinsam unter Kirchengeläut nach Hause. Das ist für mich der Zauber von Weihnachten.

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1000 Fragen an mich selbst oder Wann fange ich an, mich neu zu ordnen?

Ich erinnere mich noch genau, wie meine Mutter kurz nach ihrem 40. Geburtstag weinend am Spülbecken stand und ich sie fragte, was passiert ist. Sie erklärte mir, es wäre die Midlife-Krise. Ohje, mit 40 Jahren – das konnte ich nicht verstehen und sagte ihr, dass sie doch noch das halbe Leben vor sich hat, wenn alles gut geht. Ich war 19 und konnte mich keineswegs in die Gedanken- und Gefühlswelt meiner Mutter hinein denken.

Heute weiß ich, dass es nicht um das Alter ging. Es war die Neuordnung in ihrem Leben, die Verschiebung ihrer Prioritäten und Aufgaben.

Als ich vor ein paar Tagen den Artikel der lieben Johanna (www.pink-e-pank.de) las, in dem sie sich fragt, wer sie eigentlich ist, seit sie Mama ist, musste ich an meine Gefühle denken, die mich seit Monaten begleiten. Johanna hat den Artikel aus einer anderen Perspektive heraus geschrieben. Sie ist Mutter von zwei kleinen Kindern und bekommt in diesem Jahr noch ein Baby. Für sie geht es um die Aufgabe, selbst nicht zu kurz zu kommen und auch noch sie selbst zu bleiben, neben der wundervollen Rolle als Mutter.

Ich hatte die Gedanken und Gefühle auch oft, als die Kinder kleiner waren, als sich alles um Mäuse gedreht hat. Und heute? Heute frage ich mich, was nach der Aufgabe als Mutter kommt. Die Kinder werden immer größer und häufig sitze ich zu Hause – der Große unterwegs, die Kleine bei der Freundin – und frage mich was ich machen soll, wenn ich gerade nicht als Mutter gebraucht werden. Ich werde immer Mutter sein, aber die Aufgaben und Herausforderungen verschieben sich gerade und ich muss schneller zu mir selbst finden, als mir eigentlich lieb ist.

– Wann ist es an der Zeit, mich neu zu finden –

„Such dir ein Hobby“ kommt dann ganz schnell, wenn ich das Thema im Freundeskreis anspreche. Oder „Legt euch einen Hund zu“. Es ist nicht so, dass ich mit meiner Zeit nichts anzufangen weiß. Aber, dass nicht mehr so gebraucht werden, ist neu. Man rutsch von der Mutterrolle in die Hausfrauenrolle und das macht mich nicht glücklich.

– Mach mehr von dem, was dich glücklich macht –

Meine liebe Schwester hat mir vor ein paar Jahren, ein Bild mit diesem wunderbaren Spruch geschenkt. In vielen Lebenssituationen hat er mich schon in die richtige Richtung gelenkt. Vielleicht sollte ich einfach dem Gefühl folgen. Es kann ja sein, dass die einkehrende Ruhe im Haus auch glücklich machen kann.

Johanna hat in der Flow das wundervolle Heftchen „1000 Fragen an dich selbst“ gefunden und sich vorgenommen, diese regelmäßig zu beantworten und dazu aufgerufen, doch einfach mitzumachen. Eine tolle Idee. Ich bin dabei. Vielleicht hilft es bei der Neuordnung.

© www.pink-e-pank.de

1000 Fragen an dich selbst – #1

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Das fängt ja gut an. Ich denke, man macht viele Dinge unbewusst das erste Mal, an die man sich gar nicht erinnern kann. Aber ich war im September mit meinen Freundinen, das erste mal im Spa. So ein richtiges Wellness-Wochenende mit den Mädels.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Das kann ich nicht an einem Menschen fest machen. Es gibt einige Menschen, die mich blind verstehen und ich sie auch.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Immer noch mit Arbeit. Selbst wenn ich nicht am Schreibtisch sitze, rattert es im Kopf. Das muss sich dringend ändern. Aber vielleicht ist es auch das Los der Selbständigen.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Über die Witze meiner Kinder. Es kommt gar nicht auf den Inhalt an. Wenn sie schon vorher grinsen, weil sie den Witz so gut finden, muss ich schon lachen.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Jein. Ich stehe zu meinen Gefühlen und wenn andere mich sehen, wenn ich traurig oder auch glücklich bin, finde ich das nicht schlimm. Wenn ich aber wütend bin und mich ungerecht behandelt fühle, dann soll die Tränen keiner sehen. Das muss ich mit mir selbst ausmachen
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Aus Kaffee und einem frischen Brötchen, dass mein lieber Mann jeden Morgen für uns vom Bäcker holt.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinen Kindern, heute morgen zum Abschied.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Ich weine vor Wut, wenn etwas nicht so  so funktioniert, wie ich es mir vorgstellt habe und will dann von keinem angesprochen werden. (siehe Punkt 5) Ich beruhige mich aber auch ganz schnell. Das ist unsere gemeinsame Art der Stressbewältigung.
  9. Was machst du morgens als erstes? Die Kinder wecken.
  10. Kannst du gut vorlesen? Ich glaube schon. Leider möchte das irgendwie keiner mehr.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Oh, das weiß ich leider ganz genau. Mein Vater hat jedes Jahr den Weihnachtsmann verpasst, weil er arbeiten musste. Zu blöd aber auch. Er kam immer dann, wenn der Weihnachtsmann gerade weg war. Er starb als ich 6 war. Danach kam auch der Weihnachtsmann nicht mehr. Und ich wusste ganz genau warum.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Ach das ändert sich immer mal. Im Moment würde ich mir gern eine gute Kamera kaufen.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne leiser. Ich erzähle immer zu viel. Und da mir das immer alle vorwerfen, würde ich mir gern einfach den Mund verbieten. Klappt leider nie, denn dann ist es gespenstisch ruhig.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Ertappt – ich schaue tatsächlich sehr gern Shopping Queen.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Ich glaube irgendwann in den 90er Jahren. Es war ein Schulausflug, denn freiwillig wäre ich da nie hin gefahren.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? Meine Oma wird in diesem Jahr 90 und ist dabei immer noch geistig super fit und vor allem witzig. Sie ist mein großes Vorbild!
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An meine Reise nach Australien. Ich habe meine Freundin dort besucht. Leider war mein Mann nicht mit. Ich würde ihm unheimlich gern, dieses großartige Land einmal zeigen
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Das weiß ich zum Glück nur noch aus der Erinnerung. Aber es ist auf alle Fälle sehr schmerzhaft.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Als Kind wollte ich immer anders heißen. Melanie fand ich nie besonders schön. Heute reagiere ich gar nicht, wenn mich jemand so nennt. Ich bin seit Jahren nur noch Meli oder Mele (ja mit einem L) und bin zufrieden damit.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Große und auch kleine Entscheidungen bringen immer Zweifel mit sich. Ich habe lange mit mir innerlich gehadert, ob es richtig ist, nach fast 10 Jahren unseren gut etablierten Laden zu schließen. Aber wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, schau ich nie zweifelnd zurück.

 

 

 

Vielen Dank Johanna, für die Idee und das wundervolle Bild.

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Anikas Mohntraum

Mit Mohnkuchen ist das ja so eine Sache. Nicht jeder mag ihn. Manche finden ihn zu trocken, andere mögen einfach die kleinen Krümel nicht.

Das Rezept meiner Freundin konnte aber bisher jeden von Mohn überzeugen, denn der Kuchen ist super saftig und leicht. Das liegt nicht nur daran, dass er ganz ohne Boden daher kommt, sondern auch an der Milch, die nach dem Backen über den Kuchen gegossen wird.

Ansonsten ist er super einfach zu backen und kann auch ganz wunderbar als Grundlage zum Beispiel für Mohn-Stachelbeer mit Baiser genommen werden.

ZUTATEN:
• 125g Dampfmohn
• 125g Zucker
• 150g Mehl
• 1 Pkg Vanillezucker
• 1/2 TL Weinstein Backpulver
• 125g Butter
• 2 Eier
• 1/2 Becher Saure Sahne

außerdem
• 250 ml Milch

ZUBEREITUNG
Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.
Dann die trockenen Zutaten (Mohn, Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver) in einer Schüssel verrühren. Die erkaltete Butter mit den Eiern und der Sauren Sahne zu einer schönen gleichmäßigen Masse aufschlagen und dann die trockene Zutaten unterheben.

Die Masse in eine Springform geben und bei 140 Grad Umluft ca. 30 Minuten backen lassen.

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, die Form aus dem Ofen nehmen und den Kuchen mit einer Gabel einstechen, so dass viele kleine Löcher auf der Oberfläche sind.
Dann die Milch langsam über den Kuchen gießen.

Man kann den Kuchen noch wunderbar mit getrockneten Blüten oder Lavendelzucker verfeinern.

Foto 06.01.18, 13 13 39

 

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