Herrlich würzige Spekulatius

Oh es riecht gut, oh es riecht fein….

Ja die Weihnachtsbäckerei hat es in sich.  Es duftet wunderbar nach Zimt, Nelken und vor allem Karamell. In den letzten Jahren kamen feine Makronen aus Haselnuss und Kokos sowie Vanillekipferl auf den Plätzchenteller und natürlich die klassisch bunt verzierten Plätzchen. 

Vor ein paar Tagen habe ich zufällig bei Instagram eine tolle Torte gesehen, verziert mit feinen Butterplätzchen, die aussahen wie schöne Spekulatius-Häuser. An Spekulatius habe ich mich bisher nicht heran getraut – nicht weil sie so schwer zu backen sind, sondern weil mir die schönen Formen fehlten.

Nach dem Tipp der Instagramerin habe ich die Formen tatsächlich bei Tchibo gefunden. Ich gebe zu, ich war skeptisch, ob die Spekulatius tatsächlich eine so schöne Struktur bekommen. Aber sie sehen super schön aus und lassen sich prima in und aus der Form arbeiten.

Für den Teig habe ich einen klassischen Mürbeteig, verfeinert mit den weihnachtlichen Gewürzen, verwendet. Was soll ich sagen, wir sind bereits in Großproduktion gegangen. Hier gibt es jetzt mindestens einmal die Woche frische Spekulatius.

ZUTATEN FÜR KLASSISCHE SPEKULATIUS

  • 150 g Butter  
  • 125 g brauner Zucker  (die Karamell-Note verfeinert den Geschmack)
  • 1 Ei (Größe M) 
  • 1 TL gemahlener Zimt  
  • 1 Prise gemahlene Gewürznelken  
  • 1 Prise gemahlener Kardamom  
  • oder eine Tüte Spekulatius-Gewürz
  • 1 TL abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone  
  • 60 g gemahlene, geschälte Mandeln  
  • 300 g Mehl  
  • 1 TL Backpulver

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ZUBEREITUNG

  1. Butter, Zucker und Ei mindestens 10 Minuten schaumig schlagen. Gewürze, Zitronenschale und gemahlene Mandeln unterrühren. 
  2. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Ich siebe beides immer, um eine feine Konsistenz zu bekommen.
  3. Teig mit den Händen zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen. 
  4. Den Teig in die Formen drücken und anschließend kurz mit dem Nudelholz drüber rollen
  5. Die gefüllten Formen auf das Backblech legen
  6. Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) 8 – 10 Minuten backen bis die Keks eine schöne braune Farbe annehmen.
  7. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen
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Blumig frisch – Sirup aus Fliederblüten-Dolden

Flieder – für mich der Inbegriff des heran nahenden Sommers. Ich liebe die Pracht im Garten und vor allem in der Vase. Nicht nur draußen versprüht er so seinen feinen süßen Duft. Das man diesen in Flaschen sammeln kann, war mir nie in den Sinn gekommen. Doch das Gute liegt ja bekanntlich nahe.

Von Fliederblütensirup hatte ich das erste mal in einem Buch gelesen. Aber wie es immer so ist, weiß ich gar nicht mehr in welchem Buch und es war auch mitten im Winter. Aber zum Glück wird man online ja schnell fündig, wenn man etwas sucht.

Schon mit den ersten Dolden habe ich etwas herum probiert. Und was soll ich sagen, so lecker, fruchtig & blumig habe ich den Sirup gar nicht erwartet.

REZEPT
10-12 Dolden Fliederblüten (dunkelviolett)
1 Bio Zitrone oder Limette
500g Zucker
750 ml Wasser
10g Zitronensäure (Gibt es in der Apotheke)

ZUBEREITUNG
Den Flieder am besten zur Mittagszeit schneiden, da er zu der Zeit in der vollen Blüte steht. Unbedingt Dolden von Fliedersträuchern nutzen, die nicht an der Straße stehen und nicht gespritzt oder anderweitig belastet sind. Die Dolden leicht ausschütteln aber nicht waschen, da sonst der feine Blütenstaub abgespült wird. Die kleinen Blüten von den Dolden zupfen und in eine Schüssel tun. Die Zitrone oder Limette in Scheiben schneiden und zu den Blüten geben.

Das Wasser mit dem Zucker zum Kochen bringen und dann die Zitronensäure hinzugeben. Die Mischung etwas auskühlen lassen und dann über die Blütengeben. Der Sirup muss nun vier Tage im Kühlschrank ziehen. Die Mischung jeden Tag etwas umrühren.

Nach vier Tagen muss der Sirup durch ein feines Baumwolltuch geseiht werden. Die Flüssigkeit dann noch einmal aufkochen und sterile Flaschen füllen. Der Sirup hält sich am besten gekühlt im Kühlschrank.

Er ist perfekt für feine Limonaden, blumigen Seccos oder auch zum Backen.

 

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Quarktraum oder einfach gesagt eine bodenlose Frechheit

Mmmmmh, ich liebe Quarkkuchen! So lange ich denken kann, gab es zu Hause diesen leckeren luftigen Traum. Aber wichtig, ohne Boden muss er sein. Dafür darf er warm serviert werden, wie ein fluffiges Souflé.

Das Rezept habe ich natürlich von meiner Mama übernommen. Wobei sie immer, wenn ich den Kuchen mache, nach dem Rezept fragt, weil sie meint, bei ihr hätte der Kuchen nie so geschmeckt. Dabei mache ich nichts anders. Ich serviere ihn nur einfach warm.

Nicht nur deshalb ist er der am häufigsten gewünschte Kuchen bei uns. Es wundert also nicht, das von dem Quarktraum am Ende des Tages nur noch ein paar Krümel übrig bleiben.

– „Bodenlose Frechheit, wie lecker der ist“-

Weil einige meiner Freunde keine Rosinen mögen, mache ich einfach eine Hälfte mit und eine Hälfte des Kuchens ohne. So ist für jeden ein Stückchen dabei.

Nun kommen wir aber zum Rezept.

ZUTATEN
125g Margarine
5 Eier
300g Zucker
1 Kilo Quark
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Vanillepudding
1 Zitrone
1 Pck Backpulver
2 EL Mehl
1 EL Rosinen (bei Bedarf)

ZUBEREITUNG
Zuerst die Eier trennen.
Die Margarine, mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Eigelb schön schaumig aufschlagen.
Anschließend den Quark und den Saft der Zitrone hinzufügen. Das Mehl, das Backpulver und den Vanillepudding fein sieben und dann unter die Masse heben.

Das Eiweiß aufschlagen und zum Schluss auch vorsichtig unter heben.
Jetzt habt ihr eine ganz fluffige Quarkmasse. Diese in die vorher eingefettete Springform geben. Wie schon geschesagt, rühre ich in der Form dann auf einer Seite ein paar Rosinen ein.
Anschließend den Kuchen bei 180 Grad (Umluft) ca. 45 Minuten backen. Die Backzeit variiert und ist abhängig von der Masse. Der Teig geht beim Backen noch auf, wie bei einem Souflé. Ich kontrolliere den Kuchen regelmäßig, damit er nicht dunkel wird und mache eine Stäbchenprobe.

Nach dem Backen lasse ich den Kuchen noch etwas auskühlen und serviere ihn dann lauwarm.

Viel Spaß beim Backen!

 

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Lecker Karamell Buchteln

 Ich liebe es zu backen. Jeden Samstag und jeden Sonntag wird der Mixer geschwungen. Heute gab es leckere heiße Karamellbuchteln. Perfekt für einen schönen Altweibersommer-Nachmittag im Garten.

Rezept:

200ml Milch
1 Würfel Hefe
500g Mehl
150g Zucker
Salz
50g Butter

Karamell:
100g Nüsse
100ml Sahne
50g Butter

Zuerst einen klassischen Hefeteig zubereiten.

Haselnüsse grob hacken. In einem Topf oder eine Tarte-Form rösten und dann raus nehmen. 150g Zucker und 2 Esslöffel Wasser im Topf karamellisieren und dann mit der Sahne ablöschen. 50g Butter unter rühren. Nüsse unterheben.

Den Teig nach dem Ruhen zu einer Rolle formen. In ca. 15 gleich große Stücke teilen und diese zu Kugeln formen. Dicht an dicht auf die Karamellmasse setzen.

Backofen vorheizen. Buchteln beim 200 Grad 20 Minuten backen. Dann in der Form leicht abkühlen lassen und dann auf eine Platte stürzen. Das restliche Karamell auf den Buchteln verteilen.

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