1000 Fragen an mich selbst oder Wann fange ich an, mich neu zu ordnen?

Ich erinnere mich noch genau, wie meine Mutter kurz nach ihrem 40. Geburtstag weinend am Spülbecken stand und ich sie fragte, was passiert ist. Sie erklärte mir, es wäre die Midlife-Krise. Ohje, mit 40 Jahren – das konnte ich nicht verstehen und sagte ihr, dass sie doch noch das halbe Leben vor sich hat, wenn alles gut geht. Ich war 19 und konnte mich keineswegs in die Gedanken- und Gefühlswelt meiner Mutter hinein denken.

Heute weiß ich, dass es nicht um das Alter ging. Es war die Neuordnung in ihrem Leben, die Verschiebung ihrer Prioritäten und Aufgaben.

Als ich vor ein paar Tagen den Artikel der lieben Johanna (www.pink-e-pank.de) las, in dem sie sich fragt, wer sie eigentlich ist, seit sie Mama ist, musste ich an meine Gefühle denken, die mich seit Monaten begleiten. Johanna hat den Artikel aus einer anderen Perspektive heraus geschrieben. Sie ist Mutter von zwei kleinen Kindern und bekommt in diesem Jahr noch ein Baby. Für sie geht es um die Aufgabe, selbst nicht zu kurz zu kommen und auch noch sie selbst zu bleiben, neben der wundervollen Rolle als Mutter.

Ich hatte die Gedanken und Gefühle auch oft, als die Kinder kleiner waren, als sich alles um Mäuse gedreht hat. Und heute? Heute frage ich mich, was nach der Aufgabe als Mutter kommt. Die Kinder werden immer größer und häufig sitze ich zu Hause – der Große unterwegs, die Kleine bei der Freundin – und frage mich was ich machen soll, wenn ich gerade nicht als Mutter gebraucht werden. Ich werde immer Mutter sein, aber die Aufgaben und Herausforderungen verschieben sich gerade und ich muss schneller zu mir selbst finden, als mir eigentlich lieb ist.

– Wann ist es an der Zeit, mich neu zu finden –

„Such dir ein Hobby“ kommt dann ganz schnell, wenn ich das Thema im Freundeskreis anspreche. Oder „Legt euch einen Hund zu“. Es ist nicht so, dass ich mit meiner Zeit nichts anzufangen weiß. Aber, dass nicht mehr so gebraucht werden, ist neu. Man rutsch von der Mutterrolle in die Hausfrauenrolle und das macht mich nicht glücklich.

– Mach mehr von dem, was dich glücklich macht –

Meine liebe Schwester hat mir vor ein paar Jahren, ein Bild mit diesem wunderbaren Spruch geschenkt. In vielen Lebenssituationen hat er mich schon in die richtige Richtung gelenkt. Vielleicht sollte ich einfach dem Gefühl folgen. Es kann ja sein, dass die einkehrende Ruhe im Haus auch glücklich machen kann.

Johanna hat in der Flow das wundervolle Heftchen „1000 Fragen an dich selbst“ gefunden und sich vorgenommen, diese regelmäßig zu beantworten und dazu aufgerufen, doch einfach mitzumachen. Eine tolle Idee. Ich bin dabei. Vielleicht hilft es bei der Neuordnung.

© www.pink-e-pank.de

1000 Fragen an dich selbst – #1

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Das fängt ja gut an. Ich denke, man macht viele Dinge unbewusst das erste Mal, an die man sich gar nicht erinnern kann. Aber ich war im September mit meinen Freundinen, das erste mal im Spa. So ein richtiges Wellness-Wochenende mit den Mädels.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Das kann ich nicht an einem Menschen fest machen. Es gibt einige Menschen, die mich blind verstehen und ich sie auch.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Immer noch mit Arbeit. Selbst wenn ich nicht am Schreibtisch sitze, rattert es im Kopf. Das muss sich dringend ändern. Aber vielleicht ist es auch das Los der Selbständigen.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Über die Witze meiner Kinder. Es kommt gar nicht auf den Inhalt an. Wenn sie schon vorher grinsen, weil sie den Witz so gut finden, muss ich schon lachen.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Jein. Ich stehe zu meinen Gefühlen und wenn andere mich sehen, wenn ich traurig oder auch glücklich bin, finde ich das nicht schlimm. Wenn ich aber wütend bin und mich ungerecht behandelt fühle, dann soll die Tränen keiner sehen. Das muss ich mit mir selbst ausmachen
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Aus Kaffee und einem frischen Brötchen, dass mein lieber Mann jeden Morgen für uns vom Bäcker holt.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinen Kindern, heute morgen zum Abschied.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Ich weine vor Wut, wenn etwas nicht so  so funktioniert, wie ich es mir vorgstellt habe und will dann von keinem angesprochen werden. (siehe Punkt 5) Ich beruhige mich aber auch ganz schnell. Das ist unsere gemeinsame Art der Stressbewältigung.
  9. Was machst du morgens als erstes? Die Kinder wecken.
  10. Kannst du gut vorlesen? Ich glaube schon. Leider möchte das irgendwie keiner mehr.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Oh, das weiß ich leider ganz genau. Mein Vater hat jedes Jahr den Weihnachtsmann verpasst, weil er arbeiten musste. Zu blöd aber auch. Er kam immer dann, wenn der Weihnachtsmann gerade weg war. Er starb als ich 6 war. Danach kam auch der Weihnachtsmann nicht mehr. Und ich wusste ganz genau warum.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Ach das ändert sich immer mal. Im Moment würde ich mir gern eine gute Kamera kaufen.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne leiser. Ich erzähle immer zu viel. Und da mir das immer alle vorwerfen, würde ich mir gern einfach den Mund verbieten. Klappt leider nie, denn dann ist es gespenstisch ruhig.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Ertappt – ich schaue tatsächlich sehr gern Shopping Queen.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Ich glaube irgendwann in den 90er Jahren. Es war ein Schulausflug, denn freiwillig wäre ich da nie hin gefahren.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? Meine Oma wird in diesem Jahr 90 und ist dabei immer noch geistig super fit und vor allem witzig. Sie ist mein großes Vorbild!
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An meine Reise nach Australien. Ich habe meine Freundin dort besucht. Leider war mein Mann nicht mit. Ich würde ihm unheimlich gern, dieses großartige Land einmal zeigen
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Das weiß ich zum Glück nur noch aus der Erinnerung. Aber es ist auf alle Fälle sehr schmerzhaft.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Als Kind wollte ich immer anders heißen. Melanie fand ich nie besonders schön. Heute reagiere ich gar nicht, wenn mich jemand so nennt. Ich bin seit Jahren nur noch Meli oder Mele (ja mit einem L) und bin zufrieden damit.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Große und auch kleine Entscheidungen bringen immer Zweifel mit sich. Ich habe lange mit mir innerlich gehadert, ob es richtig ist, nach fast 10 Jahren unseren gut etablierten Laden zu schließen. Aber wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, schau ich nie zweifelnd zurück.

 

 

 

Vielen Dank Johanna, für die Idee und das wundervolle Bild.

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Anikas Mohntraum

Mit Mohnkuchen ist das ja so eine Sache. Nicht jeder mag ihn. Manche finden ihn zu trocken, andere mögen einfach die kleinen Krümel nicht.

Das Rezept meiner Freundin konnte aber bisher jeden von Mohn überzeugen, denn der Kuchen ist super saftig und leicht. Das liegt nicht nur daran, dass er ganz ohne Boden daher kommt, sondern auch an der Milch, die nach dem Backen über den Kuchen gegossen wird.

Ansonsten ist er super einfach zu backen und kann auch ganz wunderbar als Grundlage zum Beispiel für Mohn-Stachelbeer mit Baiser genommen werden.

ZUTATEN:
• 125g Dampfmohn
• 125g Zucker
• 150g Mehl
• 1 Pkg Vanillezucker
• 1/2 TL Weinstein Backpulver
• 125g Butter
• 2 Eier
• 1/2 Becher Saure Sahne

außerdem
• 250 ml Milch

ZUBEREITUNG
Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.
Dann die trockenen Zutaten (Mohn, Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver) in einer Schüssel verrühren. Die erkaltete Butter mit den Eiern und der Sauren Sahne zu einer schönen gleichmäßigen Masse aufschlagen und dann die trockene Zutaten unterheben.

Die Masse in eine Springform geben und bei 140 Grad Umluft ca. 30 Minuten backen lassen.

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, die Form aus dem Ofen nehmen und den Kuchen mit einer Gabel einstechen, so dass viele kleine Löcher auf der Oberfläche sind.
Dann die Milch langsam über den Kuchen gießen.

Man kann den Kuchen noch wunderbar mit getrockneten Blüten oder Lavendelzucker verfeinern.

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Lagom – Willkommen skandinavische Lebensart

Im August schrieb „Die Welt“, Lagom sei das neue Hygge. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich das Wort Hygge schon nicht mehr hören. Auf einmal war alles hygge und so manch einer der das Wort benutzte, wusste nicht einmal wofür es steht. Pauschal wurde es mit gemütlich übersetzt und auf Duftlichter, Kissen und Papier gedruckt. Doch mit der Bedeutung im Herkunftsland des hyggeligen Lebens, haben die wenigsten sich beschäftigt. Und jetzt kommt auch noch Lagom.

Schon die Mutter von Michl aus Lönneberga antwortete auf die Frage des Vaters, wie sie die Köttbullar zubereite: „Lagom stora, lagom runda och lagom bruna“ (So groß, rund und braun, wie sie sein müssen).

Das schedische Wort Lagom (gewöhnlich „laghum“ geschrieben) stammt vom Wort lag (Gesetz; rechte Ordnung), wobei es in seiner Bedeutung nichts mit dem rechtlichen Gesetzt zu tun haben muss. Es bedeuted vielmehr „passend“, „weder zu wenig noch zu viel“ und soll die schwedische Lebensart widerspiegeln.

Aber was hat es mit dem schwedischen Lagom auf sich und was hat es mit der skandinavischen Wohlfühlart zu tun? Per Zufall stieß ich auf das gleichnamige Buch von Linnea Dunne, dass im Callwey Verlag erschienen ist. „Lagom Glücklich leben in Balance“ erklärt auf tolle Art und Weise, dass es um emotionales Wohlbefinden geht, um Zusammengehörigkeit und gemeinsame Verantwortung. Aber das Wichtigste für mich ist die Aussage über das wahre nachhaltige Glück.

Erst letztens unterhielt ich mich mit einer Freundin über Glück und muss immer wieder feststellen, wie unterschiedlich die Auffassungen und Empfindungen im Zusammenhang mit diesem Gefühl sind. Meine Glücksmomente sind die kleinen und haben, wenn ich genau darüber nachdenke, weder mit Geld noch anderen materiellen Werten zu tun. Wenn die Kinder lachen über die Wiese laufen oder gemeinsam eine Schneeballschlacht machen, dann könnte ich weinen vor Glück. Wenn ich anderen eine Freude machen oder ihnen helfen kann und sie mich dankbar in den Arm nehmen, das ist Glück. Wenn unsere Nachbarn, beide über 80, mit selbst gebackenen Plätzchen vor der Tür stehen, weil wir den Schnee vor ihrem Haus gleich mit beräumt haben, auch das ist für mich Glück. Und wenn ich genau überlege, mehr brauche ich eigentlich nicht.

Genau das ist Lagom – zufrieden sein, mit dem was man hat – genau richtig, nicht mehr und nicht weniger.

In dem Buch beschreibt die gebürtige Schwedin, das skandinavische Leben – die Gemeinschaft, die Balance zwischen Beruf- und Privatleben und die Liebe zu schönem Interior und gutem Essen.

Auch wenn ich finde, dass wir nicht immer allen Trends hinterher laufen müssen und uns sehr gern auf unsere eigene Art zu Leben besinnen dürfen, kann es nicht schaden, sich ein wenig von der Leichtigkeiten und Bescheidenheid der Skandinavier abzuschauen.

MEINE GANZ PERSÖNLICHEN LAGOM TIPPS

1. Lade Freunde zu Dir ein
Nicht ist schöner als zu einer kleinen Kaffee-Auszeit (in Schweden Fika) zusammen zu kommen, oder gemeinsam zu kochen, zu quatschen, zu lachen und auch zu diskutieren. Die gemeinsame Zeit die wir einander schenken, ist das kostbarste Geschenk.

2. Entrümpele dein Leben
Nein, du sollst die nicht von Liebgewonnenen trennen. Aber manchmal tut es gut, mal richtig auszumisten – sei es der Kleiderschrank, oder die Wohnung oder der Papierstapel. Es tut so gut, wenn man die Lieblingsstücke im Schrank wieder sieht, wenn die Wohnung wieder Luft bekommt und man besondere Stücke richtig in Szene setzen kann, wenn man sich nur mit den Dingen umgibt, die einem wirklich etwas bedeuten. Und wenn man dann mit den aussortierten Dingen anderen noch eine Freude bereiten kann, stellt sich ganz sicher das Glücksgefühl ein.

3. Zähle bis zehn
Ein tolle Kampagne in Schweden für mehr Nachhaltigkeit, die wir unbedingt übernehmen sollten. „Zähl bis zehn“ bevor du dich entscheidest, etwas Neues zu kaufen oder etwas weg zu werfen. Wahrscheinlich brauchst du das Stück, dass du gerade in den Händen hältst gar nicht wirklich, oder du kannst das alte Stück noch wunderbar reparieren und weiter verwenden.

4. Mehr Geben und Nehmen
Anderen zu Helfen ist eine wunderbares Gefühl und zahlt sich in vielerlei Hinsicht aus. Wir machen nicht nur andere Glücklich, wir bekommen es auch vielfach zurück. Einfach mal einen Kuchen backen und den Freunden vorbei bringen, dem Nachbarn helfen oder auch der Krankenschwester im Krankenhaus Danke sagen – wenn wir alle mehr für andere tun, tun auch ganz viele etwas für uns.

5. Nimm dir mehr Zeit für dich
Es beginnt mit dem pünktlichen Feierabend. Wenn Schluss ist, ist Schluss – was gibt es, was man morgen nicht auch noch genau so erledigen kann. Es geht nicht um das Aufschieben von Dingen, es geht darum sich seiner Zeit bewusst zu sein. Dein Feierabend gehört dir und deinen Lieben. Und damit du genug Zeit hast, um die Dinge zu tun, die dich glücklich machen, solltest du auf deine freie Zeit pochen. Tobe mit den Kindern durch den Park, lege dich in die warme Badewanne oder lies ein schönes Buch und du wirst sehen, dass die Arbeit am nächsten Tag viel produktiver läuft.

 

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Die schönsten Jahreskalender 2018

Jedes Jahr begebe ich mich auf die Suche, nach schönen Kalendern. Seit Jahren schmückt das Wohnzimmer der grafische Jahreskalender vom snug.studio. Leider wird dies 2018 das letzte mal so sein, denn Berit und Heiko haben sie dazu entschlossen, die Türen ihres Studios zum Ende des Jahres zu schließen. Für euch besteht aber immer noch die Chance, das ein oder andere Stück im Online-Shop mit 50% Rabatt (Code: GOODBYE) zu erwerben. Mein Kalender ist gestern mit der Post gekommen und ich freu mich in diesem Jahr besonders darüber. Natürlich gibt es auch andere tolle Wandkalender. Hier eine kleine Auswahl.

01  DIG – Wandkalender 2018, light silver / muddy black    ||  19,50 €   mit kleinen Post-it Aufklebern für die Termine

02 CARPE DIEM – WANDKALENDER 2018 von Oscar Diaz für doiy Design   ||  17,50 €    Abreißkalender für 365 Tage

03 Snug.studio Toyblocks Kalender    ||  18,90 €   (-50 % Rabatt mit Code GOODBYE)

04 nuukk Terrazzo Kalender 2018 || 16,90 €

05 typealive Wandkalender / Landscapes  || 29,90 €   Mit wunderschönen puristischen Schwarzweiß-Artprints

 

Für die Küche brauchen wir als Familie immer einen Familienplaner. Da gibt es eine wunderschöne Auswahl und ich fand es in diesem Jahr besonders schwer mich zu entscheiden. Im letzten Jahr hatten wir den toll illustrierten Kalender vom jaja-Verlag. In diesem Jahr ist meine Wahl auf den Kalender vom Kreativkollaps gefallen, denn ich finde nicht nur das Design schön, sondern auch die Weiterverwendbarkeit. Die Rückseite des Kalenders ist auch bedruckt und sieht gerahmt super schön aus. Außerdem kann man das Papier auch wunderbar zum Verpacken von Geschenken nehmen. Der Kalender von 54illustration ist zwar für meine Familie kindlich, aber ich finde die Illustrationen einfach toll.

01 Maritimer Familienkalender von Hellicopter || 21,00 €

02 Kreativkollaps Familienkalender || 19,90 €

03 Jahresplaner für Familien von 54illustration || 19,90 €

04 Familienplaner / Jaja Verlag || 12,00 €

 

Und zu guter letzt brauche ich für meine Termine einen Taschenkalender. Da ich es nicht mag, in kleine Bücher zu schreiben, kommen für mich nur Bücher in A5 in Frage. Außerdem mag ich lieber Hardcover-Kalender. Naja und ein tolles Design sollten sie haben, eine gute Haptik und ein schönes Kalendarium. Es ist also gar nicht so einfach, den perfekten Terminplaner zu finden. Die letzten Jahre habe ich es klassisch gehalten und den guten alten Moleskine Kalender genutzt. Für 2018 habe ich mir jedoch von meiner lieben Schwester den wunderschönen Navucko Kalender in rosa gewünscht.

 

01 Moleskine Wochenkalender || 16,90 €

02 Navucko Hardcover Kalender || 29,90 €

03 Jo & Judy Daily Planer || 34,90 €

04 Tyyp Kalender . Handmade || 29,90 €

 

 

 

 

Keine bezahlte oder anderweitig gesponsterte Werbung! Ich verdiene auch nichts an der Verlinkung. Es sind einfach meine persönlichen Favoriten und Empfehlungen. Das Copyright der Bilder liegt beim jeweiligen Hersteller.

 

 

 

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Saftiger Nusszauber

Ich liebe Nüsse – in Schokolade, in Studentenfutter und natürlich in Kuchen. Selbst zur Hochzeit wollte ich unbedingt eine Nusstorte. Besonders in den Herbst passt Nusskuchen gut, finde ich. Dabei ist die einfachste aber besonders saftige Variante die Beste.

ZUTATEN

Für den Teig
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 250 g gemahlene Haselnüsse
  • 125 ml Milch
Für die Glasur
  • 1 Päckchen Haselnuss- oder Vollmilchglasur
Zum Garnieren
  • 40 g gehackte, geröstete Haselnüsse

ZUBEREITUNG

Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die weiche Butter unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermengen. Alles unter die Buttermasse heben. Abwechselnd die Nüsse und die Milch unterheben. Anschließend den Teig in die Backform streichen. Im heißen Ofen ca. 60 Minuten backen. Am besten du machst die Stäbchenprobe. Dann die Kuchen aus der Form nehmen und Auskühlen lassen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und über den abgkühlten Kuchen geben. Die gehackten Nüsse in etwas Butter in der Pfanne rösten und dann abgekühlt über den Kuchen streuen.

 

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Es war einmal ein T-Shirt – nachhaltige Produkte von Lumikello

Das erst mal gesehen habe ich die schönen farbenfrohen Kissen bei Instagram. Immer wieder tauchen Sie in Homestories auf – jedes mal anders bunt und anders schön. Irgendwie scheinen sie sich die Produkte, jedem Zuhause farblich anzupassen.

Das genau diese Individualität Teil des Konzeptes ist, wird schnell klar, wenn man die Geschichte hinter der Produkten sieht. Bei Lumikello wird das verarbeitet was niemand mehr braucht. Aus alten T-Shirts und anderen dehnbaren Stoffen entstehen einzigartige nachhaltige Produkte, die von Hand gehäkelt werden. Hinter dem Label steht Eva, Mutter von 3 Kindern und schon immer interessiert an Design und schönen Dingen.

Angefangen hat alles mit einem Kurs in der Volkshochschule in dem Eva das Häkeln aus recyceltem Material gelernt hat. Nur das was dort in dem Kurs entstanden ist, stellte sie nicht zufrieden. Sie wollte ganz besondere Lieblingsstücke herstellen an denen ihre Besitzer noch lange Freude haben. Seit dem häkelt sie mit ihrem Team Unikate in Form von Sitzkissen, Teppichen, Kissen oder Körben.

Das Material findet das Team von Lumikello übrigens auf karitativen Märkten oder sie bekommen es geschenkt. Für jedes Stück, das Lumikello gespendet bekommt, spenden sie übrigens wiederum 10 Cent an eine gemeinnützige Einrichtung. Das Material ist Inspiration, denn so unterschiedlich die alten Stoffe sind, so unterschiedlich sind auch die Produkte die daraus entstehen. Dabei werden die Farben der Stoffe immer anders kombiniert, um so modernes zeitgemäßes Design zu schaffen.

Auf Anfrage fertigt Eva mit ihrem Team auch Unikate auf Kundenwunsch. Gern verarbeiten sie dabei auch die Lieblingsshirts ihrer Kunden.

Wenn ihr also gern auch eines der tollen Produkte zu Weihnachten verschenken möchtet, schaut doch mal im Online-Shop vorbei und entdeckt die die farbenfrohe Vielfalt der Lumikello Produkte.

 

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Schokoladen-Nougat-Torte

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Ich finde ja Schokoladenkuchen geht immer. Und das Tolle ist, er ist wirklich simpel und lecker. Nur schön locker und saftig muss er sein.

Als ich Kind war, gab es zu Hause den besten Schokokuchen, immer etwas abgewandelt mit verschiedenen Toppings als Mooskuchen oder mit sauren Kirschen. Heute nehme ich das Rezept meiner Mama auch als Grundlage vieler Torten und Kuchen.

Diesmal ist ein Schokoladen-Nougat Kuchen für meine Freundin zum Geburtstag daraus entstanden.

ZUTATEN

Schokoladenteig

250 g Margarine
250 g Zucker
300 g Mehl
50 g Kakao
4 Eier
1 Pck Vanillezucker
2 Becher Saure Sahne
1 TL Natron

Nougat Ganache

2oo g Nougatmasse
200 g Vollmilch Kuvertüre
200 ml Sahne

außerdem

1 Pck. Toffifee
1 Pck Gebäcksticks mit Schokolade
gehackte Haselnusskerne

Nougattorte

ZUBEREITUNG

Zuerst müsst ihr die Ganache zubereiten, denn diese muss zur weiteren Verwendung auskühlen. Die Sahne in einem Topf aufkochen. Die Schokolade und die Nougatmasse klein schneiden und in eine Schüssel füllen. Dann die heiße Sahne vom Herd nehmen und über die Schokoladen-Nougat-Masse kippen. Nicht gleich umrühren. Lasst der Schokolade Zeit sich aufzulösen. Dann die Masse schön aufschlagen und glatt rühren. Manche Stellen die Masse über Nacht in de Kühlschrank. Dann wird sie jedoch recht fest und muss vor dem Verwenden noch eine Weile bei Raumtemperatur weich werden.

Für den Teig die Eier mit der Margarine und dem Zucker schön schaumig schlagen. Dann die Saure Sahne hinzugeben und das Mehl, Kakao und Natron unterheben. Die Teigmasse in einer Springform füllen und bei 180 Grad ca. eine halbe Stunde backen.

Ich finde es immer schwer Backzeiten anzugeben, da ich nach Gefühl backen. Jeder Teig ist anders und auch die Konsistenz kann von mal zu mal anders sein, weil die Eier kleiner oder größer sind oder ähnliches. Deshalb behalte ich meinen Kuchen immer im Blick und mache lieber einmal öfter eine Probe.

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Wenn der Kuchen kalt ist, die obere meist unebene Schicht mit einem Messer gerade abschneiden. Dann den Kuchen einmal in der Mitte durchschneiden, so dass ihr zwei Tortenböden habt. Einen Tortenboden auf den Kuchenteller legen und mit Ganache bestreichen. Dann den zweiten Tortenboden darauf legen und auch diesen mit Ganache bestreichen. Dann die Seiten noch mit Ganache überziehen und der Kuchen ist fertig zum Verzieren. Ich habe für den Crunch die Seiten mit gehackten Haselnüssen überzogen. Als Topping habe ich Toffifees und Schokostangen genutzt. Dafür einfach einen kleinen Ganache-Haufen in der Mitte des Kuchens setzen. Er dient als Erhöhung und als „Kleber“. Darauf die Stangen und Toffifees setzen. Der Kuchen muss dann noch etwas kühl stehen, damit die Ganache, die beim Verstreichen weich wird, wieder fest wird.

Wenn ihr Lust habt, probiert den Kuchen doch mal aus und erzählt mir, wie er geworden ist.

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Mein Küchen-Moodboard

moodbardWir bauen und bauen. Nachdem die Küche komplett entkernt wurde, der gesamte Strom neu verlegt und eine Terrassentür eingebaut wurde, kommen jetzt der Putz und die neuen Fliesen. So langsam nimmt alles Gestalt an und man kann sich ansatzweise vorstellen, was es mal werden soll. Für unser größtes Problem, den Fußboden, haben wir auch eine Lösung gefunden. Nachdem die Gestaltungsmöglichkeiten aufgrund des vorhandenen alten Steinholzfußbodens gering waren – nein wir wollen kein Laminat – haben wir uns für eine gegossene Variante entschieden. Den Fußboden habe ich das erste mal in den tollen ElbQuartier Apartments in Magdeburg gesehen und war gleich hin und weg.

Auch wenn es noch etwas dauert bis die neue Küche bezugsfertig ist, habe ich mir nach und nach eine kleinen Küchenmoodboard angefertigt. Ein paar Dinge, wie ein schönes Kehrset, werden dringend gebraucht. Andere Sachen stehen schon länger auf meiner Wunschliste.

Der graue Hintergrund ist übrigens eine unserer neuen überdimensionalen Fliesen (60 x 120 mm) welche die Wand hinter Herd und Spüle zieren. Ich mag keine Fliesen und fand die „Betonplatten“ sind eine schöne Alternative.

 

Louis Poulsen Lamp
Louis Poulsen PH 4/3 // Connox.de

 

wire_schaukelstuhl_westwing
Wire-Schaukelstuhl // Westwing.de

 

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Menu Bottle Grinder // Designbestseller.de

buchstabenhocker

Buchstabenhocker // Artcanbreakyourheard

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String Regal // geliebtes-zuhause.de

Tassen_Kukuwaja

Tassen // Kukuwaja.de

Kehrset_Granit

Kehrset // Granit.com

 

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FREEBIE: Schön, dass du da bist

Anlässlich der Feierlichkeiten am Wochenende habe ich kleine Schilder gebastelt auf denen stand „Schön, dass du da bist.“. Diese habe ich in die Blumengestecke gesteckt. Ein kleines Dankeschön an die Gäste, dass sie mit uns zusammen feiern. Ich wurde gefragt, woher ich die Schildchen habe. Und als ich gesagt habe, dass ich sie selbst gemacht habe, kam von mehreren Seiten die Bitte, ob ich ihnen auch auch welche machen kann. Meine Freundin Ivonne ist Trauzeugin und möchte sie bei der Hochzeit nutzen, der Sohn der anderen Freundin feiert in zwei Wochen Konfirmation. Bevor ich jetzt in die Großproduktion von Schildchen gehe, dachte ich mir, vielleicht können auch andere so ein kleines gelettertes Schild gebrauchen. Hier also ein kleines Freebie zum Ausdrucken. Einfach die pdf herunter laden, ausdrucken, ausschneiden und die Schilder dann an kleine Stäbchen kleben.

Viel Freude beim Basteln!

 

Hier downloaden:
Freebie Schild „Schön“

 

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Wenn der Schrank voll ist und trotzdem etwas zum Anziehen fehlt

Ja jeder der mich kennt, sagt sofort, du hast doch so viel in deinem Schrank. Aber es gibt Anlässe, da gehen die lässigen Oversizekleider nicht, auch nicht die Jeans und die Sneaker erst recht nicht.

Am Wochenende feiert unser großer Sohn Jugendweihe. Ja dieses Fest der Jugendlichen, wo sie zumindest auf dem Urkundenpapier in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen werden. Naja er fühlt sich schon länger sehr erwachsen, aber das ist nur seine pupertäre Ansicht. Ich finde, es ist nach wie vor unser kleiner Großer.

Nun also steht dieses Fest an und was soll ich sagen, das Wetter soll mies werden. Es geht also kein Sommerkleidchen, auch das kleine Schwarze wird wohl zu kalt. Zuerst sitzen wir in einer kalten Kirche, danach in einem kalten Zelt, denn wir feiern in unserem schönen Garten. Bei 20 Grad und Sonne wäre das die perfekte Location, aber es soll nur 11 Grad geben und Regen.

Also musste ich outfittechnisch wirklich umdenken und vor allem aus meiner Wohlfühlzone ausbrechen.

Ich habe wie wild im Internet bestellt. Es ist noch kein Paket angekommen, der Feiertag ist wahrscheinlich schuld. Aber ich bin im hiesigen H&M doch fündig geworden und habe mich für eine schöne Bluse entschieden, die zu schwarzen Hosen schick aus sieht und zur Boyfriendjeans wohl später auch. Ein paar schicke Loafer dazu und eine schwarze Jacke und ich fühle mich gut gerüstet.

Vielleicht überrascht mich aber auch noch etwas aus den noch fehlenden Paketen?

 

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