Homeoffice – Vom Luxus sich frei zu machen und Teil #3 der 1000 Fragen über mich

Das letzte Jahr war verrückt. Ja anders lässt es sich nicht beschreiben. Wenn mir vor einem Jahr jemand erzählt hätte, dass ich heute hier sitze und diesen Artikel schreibe, ich hätte ihn für verrückt erklärt.

Ja vor einem Jahr – da saßen wir, meine Freundin und ich, im Büroraum, gleich hinter den Ladenräumen unseres kleinen aber feinen Interiorgeschäfts bellamento. Wir haben Produkte geordert, Sachen ausgepackt, in die Kasse eingepflegt und dekoriert. Und wir haben, und das war den meisten unserer Kunden gar nicht klar, unsere Aufträge als Design- und Marketingagentur bearbeitet.

Den Traum vom eigenen Laden haben wir uns Anfang 2008 erfüllt. Zu der Zeit haben wir schon 6 Jahre erfolgreich im Marketing gearbeitet und hatten Lust auf eine Veränderung. Unser Max war gerade 4 und ich hatte die Vorstellung, das man Agenturaufträge, Ladengeschäft und Familie gut vereinbaren kann. Wenn ich das jetzt so schreibe, muss ich selbst schon schmunzeln. Aber am Anfang ging das wirklich ganz gut. Sogar als meine Freundin und ich fast gleichzeitig feststellten, dass wir schwanger sind. Na das kriegen wir auch noch gewuppt. Also bekam ich im November, mitten im ersten Weihnachtsgeschäft, unsere Tochter und meine Freundin zog im Januar mit einem kleinen Mädchen nach. Dass man, wenn man selbständig ist, nicht ewig zu hause sitzen kann, ist ja wohl klar. Also stillten wir nacheinander und gingen nacheinander mit unseren Kindern spazieren, immer so, dass einer im Laden sein konnte. Eine verrückte Zeit, was soll ich sagen.

Die ersten Jahre lief auch alles super. Der Laden so und so und auch die Organisation mit Kind, Haushalt, Familie und Job funktionierte ganz gut. Aber es dauerte nicht lange, da fehlte Zeit. Zeit, für das Eis am Nachmittag, für Hausaufgaben, für Kummer anhören. Aus dem Laden bin ich nie pünktlich raus gekommen, weil immer noch etwas war, besprochen oder geklärt werden musste. Also war ich häufig erst um 19.00 Uhr zu Hause. Die Kinder haben sich nie beschwert – mein Mann schon eher. Aber ich wurde immer unglücklicher. Mir ging es nicht gut und ich wusste nicht warum. Ständig war ich krank – Grippe, Angina und doch voller Tatendrang und Ideen. Aber für neue Ideen, war einfach keine Zeit und kein Raum mehr.

Eigentlich brachte der Urlaub im letzten Jahr, die Erkenntnis. Es waren ganz viele kleine Dinge, die uns gezeigt haben, dass wir nach fast 10 Jahren wieder Veränderung brauchen. Allen voran waren es natürlich die Kinder. Neben all der Selbstverwirklichung und Traumerfüllung sind sie groß geworden und wir haben einen ganzen Teil davon verpasst.

Im August haben wir wirklich Knall auf Fall, zum Entsetzen unserer Kunden, unseren Laden geschlossen. Und wir haben es nicht bereut. Eigentlich war geplant, uns ein Büro zu suchen und von dort aus zu arbeiten. Aber wie so oft kam es anders. Ich habe mir zu Hause meinen Arbeitsplatz eingerichtet. Einmal in der Woche treffen wir uns, um die Projekte durch zu sprechen. Ich kann mir meinen Tag einteilen und habe definitiv mehr Zeit für die Kinder – und ja auch für mich. Ich habe am Sonntag nicht das Gefühl, am Wochenende nicht alles im Haushalt geschafft zu haben, mache mir weniger Stress, weil ich mir meine Zeit freier einteilen kann. Und wisst ihr was besonders toll ist? Meine Arbeit als Grafikerin macht mir wieder mehr Spaß. Ich bin kreativer, weil der Kopf nicht mehr so voll und hin und her gerissen ist. Ich bin auch effektiver, weil ich mir die Aufträge so aufteile, wie es am besten passt.

Ich bin nicht immun gegen Gegenwind, doch ich laufe los
All die schönen Erinnerungen, ich halte sie hoch
Ich fühle mich einen Tag schwach, einen Tag wie neugeboren
Ich will Altes nicht bekämpfen, ich will Neues formen
Folge meinem Ruf, Träume verwelken leicht
Ich räume die Blüten aus dem Weg, nutze die Gelegenheit
Halte mich am Vorne fest, das fühlt sich wackelig an

Clueso // Neuanfang

Vor nicht ganz einem Jahr habe ich mit meinem Post „Neuanfang“ wieder mit dem bloggen angefangen. Mir war nach Veränderung, nichts ahnend wie sehr und wie schön, sich alles ändert.

 

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1000 Fragen an dich selbst – #3

41. Trennst du deinen Müll?
Ja unbedingt – mit Tonnen in allen Farben und Komposthaufen im Garten.

42. Warst du gut in der Schule?
Ja. Für mich ging die Welt unter, als die Schule vorbei war. Ich habe unheimlich gern gelernt und war sehr wissbegrierig. Außerdem hieß bei uns auf dem Land Schule auch, die Freunde zu treffen. Wer krank war, hat alles verpasst.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?
Wenn man meine ohnehin schon trockene Haut fragt, zu lange. Aber ich liebe, eine schöne warme Dusche am Morgen einfach.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?
Mmmmmh, sagen wir es so: Ich kann mir vorstellen, dass es irgendwo auf einem anderen Planeten lebensfähige Organismen gibt.

45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf?
Um sechs, weil die Kinder zur Schule müssen. Meine Wohlfühlaufstehzeit ist aber um 7.30 Uhr.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?
Ja, mit Pauken und Trompeten. Nicht weil ich mich gern selbst feiere, sondern weil ich es toll finde, alle meine Liebsten um mich zu haben. Da ich im August Geburtstag habe, sitzen wir dann alle an einer großen Tafel im Garten und schlemmen und qautschen bis es dunkel wird.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?
Ich bin sehr selten bei facebook und wenn dann eher berufsbedingt. Es ist einfach nicht mein Metier.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten?
In der Küche spielt sich das Familienleben ab. Hier kochen und backen wir, quatschen, lachen, weinen und tanzen auch mal um den Tisch. Am gemütlichsten finde ich es aber im Wohnzimmer.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?
Vor fünf Minuten. Unsere Kater sind sehr kuschlig.

50. Was kannst du richtig gut?
Mich in Dinge rein denken – egal ob es die Probleme meiner Freunde sind oder komplizierte Aufträge. Das sagt man mir zumindest nach.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst?
Christian B., im Kindergarten. Ich glaube ich war 5. Und alle Jungs standen drum herum.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?
„Die Leiden des jungen Werther“ Ich weiss auch nicht wieso. Irgendwie berührt es mich. Das Buch ist schon so alt, aber die Story ist so aktuell. Ich kenne unheimlich viele Inszenierungen und Lesungen davon und bin immer wieder begeistert.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?
Ich bin verheiratet und hatte kein besonders schönes Brautkleid. Als wir uns vor 9 Jahren das Ja-Wort gegeben haben, war kurz vorher ein guter Freund verunglückt. Ich habe ein schlichtes weißes kurzes Kleid getragen und fand das angemessen. Aber irgendwie sind wir ja alle Prinzessinen. Wenn wir also im nächsten Jahr unseren 10. Hochzeitstag feiern, würde ich total gern ein schönes Vintage Kleid tragen.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln?
Ja, aber nur weil ich im Dunkeln einfach nichts sehen kann.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich?
Keinen. Nicht mal einen Ehering. Dafür haben wir uns zur Hochzeit tätowieren lassen. Wenn Körperschmuck auch zählt, dann trage ich immer die Sterne, die für meine Kinder und meinen Mann stehen, bei mir.

56. Mögen Kinder dich?
Ich glaube schon. Zumindest kommen Kinder gern zu uns und möchten, dass ich mit ihnen spiele.

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?
Triviale Liebesfilme und die bei denen ich vorher weiß, dass ich Rotz und Wasser heule.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil?
Das kommt auf die Sache an. Es gibt Dinge, da kann ich sehr milde sein, weil ich versuche mich in den anderen hinein zu versetzen. Bei anderen Dingen, besonders wenn es um das Wohl von Kindern und Tieren geht, bin ich sehr radikal.

59. Schläfst du in der Regel gut?
Ja, obwohl ich immer Romane träume. Die sollte ich vielleicht mal aufschreiben. Dann werde ich Bestseller-Autorin.

60. Was ist deine neueste Entdeckung?
Gerade eben, habe ich die leckeren handgemachten Karamellbonbons von Frl. Diehl gekostet und bin hin und weg.

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Schnelles Erdbeertiramisu

Hab ich doch letzens im Supermarkt meines Vertrauens Erdbeeren gesehen – im Januar. Na ja meist schmecken sie nicht um die Jahreszeit, aber sie dufteten herrlich nach Sommer. Also ab in den Einkaufswagen damit. Leckeres Erdbeertiramisu wollte ich schon lange mal wieder machen. Es ist so herrlich fruchtig und erfrischend.

Also wanderten noch Sahne, Mascarpone, Joghurt und gefrorene Erdbeeren in den Korb und natürlich Löffelbiskuit. Alle anderen Zutaten hatte ich zu Hause. Im Auto hatte ich noch eine Eingebung. Wir hatten am 23. Dezember noch eine große Ladung an Nussmakronen gebacken. Jetzt Anfang Januar waren sie zwar noch immer köstlich, leider aber schon etwas hart. Da aber Nuss auch prima zu den Erdbeeren passt, entschied ich mich kurzerhand gegen den Biskuit und für die Makronen.

ZUTATEN (für ca. 8 Dessertgläser)
100 ml Sahne
250 g Joghurt
250 g Mascarpone
1 Pk Bourbon-Vanillezucker
1 EL Rohrzucker
1 TL Johannisbrotkernmehl
250 g frische Erdbeeren
250 g gefrorene Erdbeeren
1 Bund frische Minze

ZUBEREITUNG
Zuerst putzt ihr die Erdbeeren, schneidet sie klein und zuckert sie mit einem Löffel Rohrzucker. Dann schlagt ihr die Sahne. Anschließend verrührt ihr Joghurt und Mascarpone zu einer geschmeidigen Creme, gebt den Vanillezucker hinzu und hebt dann die Sahne unter. Nun müssen die aufgetauten Erdbeeren mit dem Pürierstab zu einer schönen  Soße püriert werden. Ich gebe noch etwas Johannisbrotkernmehl hinzu, damit diese etwas dickflüssiger wird. Danach werden die Kekse (hier meine Makronen) im Multihecksler zerkleinert.

Jetzt geht es nur noch an das Befüllen der der Gläser.

Zuerst füllt ihr in die Gläser die Kekskrümel. Danach verteilt ihr die gezuckerten Früchte darauf und füllt alles mit der Mascarpone-Joghurt Creme auf. Zum Schluss wird die Erdbeer-Soße auf der Creme verteilt. Oben drauf kommt noch ein frisches Minzblatt.

 

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Die Frage nach der glücklichen Kindheit und weitere 19 Fragen an mich selbst

 – War ich ein glückliches Kind?  –

Als ich die nächsten 20 Fragen, zum Thema 1000 Fragen an dich selbst, bei Johanna www.pink-e-pank.de gelesen habe, musste ich kurz schlucken. Frage 26 hat mich etwas aus der Bahn geworfen. Eine ganz einfache Frage, aber eine schwierige Antwort dachte ich. Ich bin mit meiner großen Schwester in der ehemaligen DDR aufgewachsen, genauer gesagt, direkt an der Grenze im Sperrgebiet. Wir brauchten nicht mal die Wohnungstür abschließen, denn jeder, der sich bei uns „herum trieb“ musste ja vorher durch die Kontrolle. Ich habe mich sicher und geborgen gefühlt, auch weil mein Papa Polizist war. Er hatte einen großen Polizeihund, der bei uns zuhause gelebt hat und manchmal durfte ich mit in das Kontrollhäuschen und die Schranke mit hoch kurbeln.

Bis zu meinem sechsten Lebensjahr, war alles eine heile Welt. Doch dann wurde mein Papa krank. Er hatte Bauchschmerzen und musste ins Krankenhaus. Als er wieder kam, hatte er einen dicken Bauch und sah schlecht aus, aber trotzdem machte er noch Witze und erklärte, die Bauchschmerzen kamen von zu vielen Erbsen, die in seinem Bauch Tango tanzten. Meinen 7. Geburtstag hat er nicht mehr erlebt, auch nicht meine Einschulung. Es war Krebs.

– Eine Liebeserklärung an meine Schwester –

Aber soll ich euch was sagen, trotz alledem hatte ich eine schöne Kindheit, denn ich hatte meine Schwester. Für meine Mutter, damals 27, war es eine schwere Zeit – allein, Witwe, Mutter von zwei Kinder, abeiten im Schichtdienst und dann noch Haus und Hof. Meine Schwester und ich mussten viel mit helfen. Aber das haben wir gern getan. Ansonsten waren wir nur draußen. Im Wäldchen gegenüber vom Haus haben wir Indianer gespielt oder im Graben ein Piratenschiff gebaut. Alles was wir brauchten, haben wir im Gummikarren von der 3 Kilometer entfernten Müllkippe geholt. Wir waren im Dorf unterwegs, haben im Bach herum getobt und die Wochenenden bei Oma, Opa, Tante, Onkel und den Cousins verbrachten. Wir sind mit Freunden mit dem Fahrrad zum Baden gefahren, haben Butzen gebaut und im Winter im Kinderzimmer Schallplatten gehört. Wir hatten Spaß, eine Menge Spaß. Ich weiß nicht, was ich ohne meine Schwester gemacht hätte. Nicht, dass wir nicht auch mal traurig waren, aber selbst dann war keiner von uns allein. Wir hatten uns und eine tolle Familie.

– Was brauchen Kinder für eine glückliche Kindheit? –

Seit ich die Frage gelesen habe, frage ich mich nun auch, was Kinder für eine glückliche Kindheit brauchen und muss feststellen, dass es definitiv keine materiellen Dinge sind. Es ist das Lachen, es sind die Menschen die Ihnen Zeit schenken, es sind die schönen Erlebnisse. Viel zu oft bin ich als Mutter damit beschäftigt, den Haushalt zu machen, zu putzen oder zu arbeiten. Dabei bleiben die Momente in der Erinnerung, in der man gemeinsam durch das Wohnzimmer tanzt, auf dem Trampolin hüpft oder ein Märchen schaut. Wenn man ein Picknick auf dem Wohnzimmerboden macht oder spontan ins Auto steigt und einfach irgendwo hin fährt. Ich muss als Mutter einfach wieder freier und lockerer werden, im Denken und im Handeln, damit meine Kinder später auch sagen können, sie hätten eine schöne Kindheit gehabt.

Hand auf’s Herz, das ist doch eigentlich das, was wir uns als Eltern am sehnlichsten wünschen.

1000 Fragen an dich selbst – #2

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?
Teils, teils. Mir ist egal, was die Leute auf der Straße oder bei uns im Dorf von mir denken, ob sie über mich reden oder mich mögen. Die Menschen kennen mich nicht und können sich nicht wirklich ein realistisches Bild von mir machen. Wenn jedoch Personen, die mich kennen gelernt haben, ein falsches Bild von mir haben, dann macht mich das traurig. Oder wenn ich von fremden Menschen persönlich angegriffen werden, da bin ich auch sensibel. Beruflich ist es mir wichtig, was meine Kunden von mir denken und dass sie das richtige Bild von mir und meinen Fähigkeiten haben.

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?

Ganz klar den Abend. Ich bin kein Morgenmensch, laufe aber abends zu Höchstformen auf. Im Sommer liebe ich den Nachmittag. Wenn die Mittagshitze abklingt und man bei einer guten Tasse Kaffee im Garten sitzen kann.

23. Kannst du gut kochen? 
Nein. Menschen, die mich kennen, werden jetzt wahrscheinlich sagen, dass ich es doch ganz gut kann. Aber ich bin das Kind einer Köchin und die Frau eines Kochs und im Vergleich kann ich nicht kochen. Dafür kann ich besser backen.

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?
Ich bin Löwe, im August geboren. Deshalb kann es nicht warm und sonnig genug für mich sein. Ich liiiiiiiebe den Sommer!

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? 
Vermutlich als ich das letzte mal richtig krank war. Mit Kindern kann man nicht nichts machen.

26. Warst du ein glückliches Kind? 
siehe oben

27. Kaufst du oft Blumen?
Ja. Seit Jahren ist es ein geliebtes Ritual, am Freitag frische Blumen zu kaufen oder im Garten zu flücken und dann im Haus zu verteilen. Wenn ich keine frischen Blumen im Haus habe, fehlt mir etwas.

28. Welchen Traum hast du?
Ich würde gern mal mit meiner Familie nach Hawai fliegen.

29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
Außer in meinem Elternhaus und in unserem Haus jetzt, haben wir in 4 anderen Wohnungen gewohnt.

30. Welches Laster hast du?
Eindeutig Kuchen. Ich liebe es, zu backen und dann muss der Kuchen auch noch gegessen werden.

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Leider nehme ich mir viel zu wenig Zeit zum Lesen. Das letzte Buch, übrigens sehr empfehlenswert, war „Das Lavendelzimmer“.

32.Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?
Weil ich für längere Haare zu dünne Spagettisträhnen habe und mir kein anderer Kurzhaarschnitt an mir gefällt.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?
Ja. Da gibt da es nichts drum herum zu reden!

34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?
Leider immer zu wenig, aber das ist wahrscheinlich das Los der Selbständigen.

35. In welchen Laden gehst du gern?
Ich kaufe gern bei uns im Kiez ein. Im Livland  gibt es tolles Geschirr und schöne Deko und bei der lieben Jana im Janaschs gibt es nicht nur großartigen Kaffee und Kuchen, sondern auch die schönsten Back- Koch- und Interiorbücher der Stadt. In Sachen Mode kaufe ich am liebsten bei Cos ein.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?
Limo, denn ich muss noch fahren.

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen? 
Ja. Ich denke schon.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?
Ich bin seit 1999 selbständig und habe neben meiner Arbeit als Grafikerin, schon einen Secondhandladen und einen Interiorladen mit meiner Freundin gehabt. Mein Bedarf ist erst einmal gedeckt.

39. Willst du immer gewinnen?
Ja leider. Deshalb mag ich auch keine Gesellschaftsspiele. Aber bei den Kindern mache ich eine Ausnahme. Da überwiegt die Freude, wenn sie glücklich sind, gewonnen zu haben.

40. Gehst du in die Kirche?
Ja, an Weihnachten. Aber ich bin nicht christlich. Schon als wir noch zu Hause gewohnt haben, ist unser (Stief-)Papa am Heiligabend mit uns Mädchen in die Kirche gefahren. Meine Schwester hat sich mit 16 taufen lassen und ihr war es wichtig. Also haben wir sie begleitet, während unsere Mama, zu Hause das Essen und die Bescherung vorbereitet hat. Es ist zu einem wunderschönen Ritual geworden und wir haben so die schönsten Dorfkirchen der Region kennen gelernt. Seit die Kinder im Kindergarten waren, spielen sie (der Große jetzt nicht mehr) jedes Jahr beim Krippenspiel mit. Bei uns ist das ein wunderschönes Zusammenkommen des Dorfes. Die Kinder erzählen und spielen die Geschichte, die Gemeinde singt Weihnachtslieder und anschließend gehen alle gemeinsam unter Kirchengeläut nach Hause. Das ist für mich der Zauber von Weihnachten.

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1000 Fragen an mich selbst oder Wann fange ich an, mich neu zu ordnen?

Ich erinnere mich noch genau, wie meine Mutter kurz nach ihrem 40. Geburtstag weinend am Spülbecken stand und ich sie fragte, was passiert ist. Sie erklärte mir, es wäre die Midlife-Krise. Ohje, mit 40 Jahren – das konnte ich nicht verstehen und sagte ihr, dass sie doch noch das halbe Leben vor sich hat, wenn alles gut geht. Ich war 19 und konnte mich keineswegs in die Gedanken- und Gefühlswelt meiner Mutter hinein denken.

Heute weiß ich, dass es nicht um das Alter ging. Es war die Neuordnung in ihrem Leben, die Verschiebung ihrer Prioritäten und Aufgaben.

Als ich vor ein paar Tagen den Artikel der lieben Johanna (www.pink-e-pank.de) las, in dem sie sich fragt, wer sie eigentlich ist, seit sie Mama ist, musste ich an meine Gefühle denken, die mich seit Monaten begleiten. Johanna hat den Artikel aus einer anderen Perspektive heraus geschrieben. Sie ist Mutter von zwei kleinen Kindern und bekommt in diesem Jahr noch ein Baby. Für sie geht es um die Aufgabe, selbst nicht zu kurz zu kommen und auch noch sie selbst zu bleiben, neben der wundervollen Rolle als Mutter.

Ich hatte die Gedanken und Gefühle auch oft, als die Kinder kleiner waren, als sich alles um Mäuse gedreht hat. Und heute? Heute frage ich mich, was nach der Aufgabe als Mutter kommt. Die Kinder werden immer größer und häufig sitze ich zu Hause – der Große unterwegs, die Kleine bei der Freundin – und frage mich was ich machen soll, wenn ich gerade nicht als Mutter gebraucht werden. Ich werde immer Mutter sein, aber die Aufgaben und Herausforderungen verschieben sich gerade und ich muss schneller zu mir selbst finden, als mir eigentlich lieb ist.

– Wann ist es an der Zeit, mich neu zu finden –

„Such dir ein Hobby“ kommt dann ganz schnell, wenn ich das Thema im Freundeskreis anspreche. Oder „Legt euch einen Hund zu“. Es ist nicht so, dass ich mit meiner Zeit nichts anzufangen weiß. Aber, dass nicht mehr so gebraucht werden, ist neu. Man rutsch von der Mutterrolle in die Hausfrauenrolle und das macht mich nicht glücklich.

– Mach mehr von dem, was dich glücklich macht –

Meine liebe Schwester hat mir vor ein paar Jahren, ein Bild mit diesem wunderbaren Spruch geschenkt. In vielen Lebenssituationen hat er mich schon in die richtige Richtung gelenkt. Vielleicht sollte ich einfach dem Gefühl folgen. Es kann ja sein, dass die einkehrende Ruhe im Haus auch glücklich machen kann.

Johanna hat in der Flow das wundervolle Heftchen „1000 Fragen an dich selbst“ gefunden und sich vorgenommen, diese regelmäßig zu beantworten und dazu aufgerufen, doch einfach mitzumachen. Eine tolle Idee. Ich bin dabei. Vielleicht hilft es bei der Neuordnung.

© www.pink-e-pank.de

1000 Fragen an dich selbst – #1

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Das fängt ja gut an. Ich denke, man macht viele Dinge unbewusst das erste Mal, an die man sich gar nicht erinnern kann. Aber ich war im September mit meinen Freundinen, das erste mal im Spa. So ein richtiges Wellness-Wochenende mit den Mädels.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Das kann ich nicht an einem Menschen fest machen. Es gibt einige Menschen, die mich blind verstehen und ich sie auch.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Immer noch mit Arbeit. Selbst wenn ich nicht am Schreibtisch sitze, rattert es im Kopf. Das muss sich dringend ändern. Aber vielleicht ist es auch das Los der Selbständigen.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Über die Witze meiner Kinder. Es kommt gar nicht auf den Inhalt an. Wenn sie schon vorher grinsen, weil sie den Witz so gut finden, muss ich schon lachen.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Jein. Ich stehe zu meinen Gefühlen und wenn andere mich sehen, wenn ich traurig oder auch glücklich bin, finde ich das nicht schlimm. Wenn ich aber wütend bin und mich ungerecht behandelt fühle, dann soll die Tränen keiner sehen. Das muss ich mit mir selbst ausmachen
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Aus Kaffee und einem frischen Brötchen, dass mein lieber Mann jeden Morgen für uns vom Bäcker holt.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinen Kindern, heute morgen zum Abschied.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Ich weine vor Wut, wenn etwas nicht so  so funktioniert, wie ich es mir vorgstellt habe und will dann von keinem angesprochen werden. (siehe Punkt 5) Ich beruhige mich aber auch ganz schnell. Das ist unsere gemeinsame Art der Stressbewältigung.
  9. Was machst du morgens als erstes? Die Kinder wecken.
  10. Kannst du gut vorlesen? Ich glaube schon. Leider möchte das irgendwie keiner mehr.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Oh, das weiß ich leider ganz genau. Mein Vater hat jedes Jahr den Weihnachtsmann verpasst, weil er arbeiten musste. Zu blöd aber auch. Er kam immer dann, wenn der Weihnachtsmann gerade weg war. Er starb als ich 6 war. Danach kam auch der Weihnachtsmann nicht mehr. Und ich wusste ganz genau warum.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Ach das ändert sich immer mal. Im Moment würde ich mir gern eine gute Kamera kaufen.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne leiser. Ich erzähle immer zu viel. Und da mir das immer alle vorwerfen, würde ich mir gern einfach den Mund verbieten. Klappt leider nie, denn dann ist es gespenstisch ruhig.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Ertappt – ich schaue tatsächlich sehr gern Shopping Queen.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Ich glaube irgendwann in den 90er Jahren. Es war ein Schulausflug, denn freiwillig wäre ich da nie hin gefahren.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? Meine Oma wird in diesem Jahr 90 und ist dabei immer noch geistig super fit und vor allem witzig. Sie ist mein großes Vorbild!
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An meine Reise nach Australien. Ich habe meine Freundin dort besucht. Leider war mein Mann nicht mit. Ich würde ihm unheimlich gern, dieses großartige Land einmal zeigen
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Das weiß ich zum Glück nur noch aus der Erinnerung. Aber es ist auf alle Fälle sehr schmerzhaft.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Als Kind wollte ich immer anders heißen. Melanie fand ich nie besonders schön. Heute reagiere ich gar nicht, wenn mich jemand so nennt. Ich bin seit Jahren nur noch Meli oder Mele (ja mit einem L) und bin zufrieden damit.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Große und auch kleine Entscheidungen bringen immer Zweifel mit sich. Ich habe lange mit mir innerlich gehadert, ob es richtig ist, nach fast 10 Jahren unseren gut etablierten Laden zu schließen. Aber wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, schau ich nie zweifelnd zurück.

 

 

 

Vielen Dank Johanna, für die Idee und das wundervolle Bild.

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Anikas Mohntraum

Mit Mohnkuchen ist das ja so eine Sache. Nicht jeder mag ihn. Manche finden ihn zu trocken, andere mögen einfach die kleinen Krümel nicht.

Das Rezept meiner Freundin konnte aber bisher jeden von Mohn überzeugen, denn der Kuchen ist super saftig und leicht. Das liegt nicht nur daran, dass er ganz ohne Boden daher kommt, sondern auch an der Milch, die nach dem Backen über den Kuchen gegossen wird.

Ansonsten ist er super einfach zu backen und kann auch ganz wunderbar als Grundlage zum Beispiel für Mohn-Stachelbeer mit Baiser genommen werden.

ZUTATEN:
• 125g Dampfmohn
• 125g Zucker
• 150g Mehl
• 1 Pkg Vanillezucker
• 1/2 TL Weinstein Backpulver
• 125g Butter
• 2 Eier
• 1/2 Becher Saure Sahne

außerdem
• 250 ml Milch

ZUBEREITUNG
Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.
Dann die trockenen Zutaten (Mohn, Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver) in einer Schüssel verrühren. Die erkaltete Butter mit den Eiern und der Sauren Sahne zu einer schönen gleichmäßigen Masse aufschlagen und dann die trockene Zutaten unterheben.

Die Masse in eine Springform geben und bei 140 Grad Umluft ca. 30 Minuten backen lassen.

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, die Form aus dem Ofen nehmen und den Kuchen mit einer Gabel einstechen, so dass viele kleine Löcher auf der Oberfläche sind.
Dann die Milch langsam über den Kuchen gießen.

Man kann den Kuchen noch wunderbar mit getrockneten Blüten oder Lavendelzucker verfeinern.

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Lagom – Willkommen skandinavische Lebensart

Im August schrieb „Die Welt“, Lagom sei das neue Hygge. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich das Wort Hygge schon nicht mehr hören. Auf einmal war alles hygge und so manch einer der das Wort benutzte, wusste nicht einmal wofür es steht. Pauschal wurde es mit gemütlich übersetzt und auf Duftlichter, Kissen und Papier gedruckt. Doch mit der Bedeutung im Herkunftsland des hyggeligen Lebens, haben die wenigsten sich beschäftigt. Und jetzt kommt auch noch Lagom.

Schon die Mutter von Michl aus Lönneberga antwortete auf die Frage des Vaters, wie sie die Köttbullar zubereite: „Lagom stora, lagom runda och lagom bruna“ (So groß, rund und braun, wie sie sein müssen).

Das schedische Wort Lagom (gewöhnlich „laghum“ geschrieben) stammt vom Wort lag (Gesetz; rechte Ordnung), wobei es in seiner Bedeutung nichts mit dem rechtlichen Gesetzt zu tun haben muss. Es bedeuted vielmehr „passend“, „weder zu wenig noch zu viel“ und soll die schwedische Lebensart widerspiegeln.

Aber was hat es mit dem schwedischen Lagom auf sich und was hat es mit der skandinavischen Wohlfühlart zu tun? Per Zufall stieß ich auf das gleichnamige Buch von Linnea Dunne, dass im Callwey Verlag erschienen ist. „Lagom Glücklich leben in Balance“ erklärt auf tolle Art und Weise, dass es um emotionales Wohlbefinden geht, um Zusammengehörigkeit und gemeinsame Verantwortung. Aber das Wichtigste für mich ist die Aussage über das wahre nachhaltige Glück.

Erst letztens unterhielt ich mich mit einer Freundin über Glück und muss immer wieder feststellen, wie unterschiedlich die Auffassungen und Empfindungen im Zusammenhang mit diesem Gefühl sind. Meine Glücksmomente sind die kleinen und haben, wenn ich genau darüber nachdenke, weder mit Geld noch anderen materiellen Werten zu tun. Wenn die Kinder lachen über die Wiese laufen oder gemeinsam eine Schneeballschlacht machen, dann könnte ich weinen vor Glück. Wenn ich anderen eine Freude machen oder ihnen helfen kann und sie mich dankbar in den Arm nehmen, das ist Glück. Wenn unsere Nachbarn, beide über 80, mit selbst gebackenen Plätzchen vor der Tür stehen, weil wir den Schnee vor ihrem Haus gleich mit beräumt haben, auch das ist für mich Glück. Und wenn ich genau überlege, mehr brauche ich eigentlich nicht.

Genau das ist Lagom – zufrieden sein, mit dem was man hat – genau richtig, nicht mehr und nicht weniger.

In dem Buch beschreibt die gebürtige Schwedin, das skandinavische Leben – die Gemeinschaft, die Balance zwischen Beruf- und Privatleben und die Liebe zu schönem Interior und gutem Essen.

Auch wenn ich finde, dass wir nicht immer allen Trends hinterher laufen müssen und uns sehr gern auf unsere eigene Art zu Leben besinnen dürfen, kann es nicht schaden, sich ein wenig von der Leichtigkeiten und Bescheidenheid der Skandinavier abzuschauen.

MEINE GANZ PERSÖNLICHEN LAGOM TIPPS

1. Lade Freunde zu Dir ein
Nicht ist schöner als zu einer kleinen Kaffee-Auszeit (in Schweden Fika) zusammen zu kommen, oder gemeinsam zu kochen, zu quatschen, zu lachen und auch zu diskutieren. Die gemeinsame Zeit die wir einander schenken, ist das kostbarste Geschenk.

2. Entrümpele dein Leben
Nein, du sollst die nicht von Liebgewonnenen trennen. Aber manchmal tut es gut, mal richtig auszumisten – sei es der Kleiderschrank, oder die Wohnung oder der Papierstapel. Es tut so gut, wenn man die Lieblingsstücke im Schrank wieder sieht, wenn die Wohnung wieder Luft bekommt und man besondere Stücke richtig in Szene setzen kann, wenn man sich nur mit den Dingen umgibt, die einem wirklich etwas bedeuten. Und wenn man dann mit den aussortierten Dingen anderen noch eine Freude bereiten kann, stellt sich ganz sicher das Glücksgefühl ein.

3. Zähle bis zehn
Ein tolle Kampagne in Schweden für mehr Nachhaltigkeit, die wir unbedingt übernehmen sollten. „Zähl bis zehn“ bevor du dich entscheidest, etwas Neues zu kaufen oder etwas weg zu werfen. Wahrscheinlich brauchst du das Stück, dass du gerade in den Händen hältst gar nicht wirklich, oder du kannst das alte Stück noch wunderbar reparieren und weiter verwenden.

4. Mehr Geben und Nehmen
Anderen zu Helfen ist eine wunderbares Gefühl und zahlt sich in vielerlei Hinsicht aus. Wir machen nicht nur andere Glücklich, wir bekommen es auch vielfach zurück. Einfach mal einen Kuchen backen und den Freunden vorbei bringen, dem Nachbarn helfen oder auch der Krankenschwester im Krankenhaus Danke sagen – wenn wir alle mehr für andere tun, tun auch ganz viele etwas für uns.

5. Nimm dir mehr Zeit für dich
Es beginnt mit dem pünktlichen Feierabend. Wenn Schluss ist, ist Schluss – was gibt es, was man morgen nicht auch noch genau so erledigen kann. Es geht nicht um das Aufschieben von Dingen, es geht darum sich seiner Zeit bewusst zu sein. Dein Feierabend gehört dir und deinen Lieben. Und damit du genug Zeit hast, um die Dinge zu tun, die dich glücklich machen, solltest du auf deine freie Zeit pochen. Tobe mit den Kindern durch den Park, lege dich in die warme Badewanne oder lies ein schönes Buch und du wirst sehen, dass die Arbeit am nächsten Tag viel produktiver läuft.

 

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Die schönsten Jahreskalender 2018

Jedes Jahr begebe ich mich auf die Suche, nach schönen Kalendern. Seit Jahren schmückt das Wohnzimmer der grafische Jahreskalender vom snug.studio. Leider wird dies 2018 das letzte mal so sein, denn Berit und Heiko haben sie dazu entschlossen, die Türen ihres Studios zum Ende des Jahres zu schließen. Für euch besteht aber immer noch die Chance, das ein oder andere Stück im Online-Shop mit 50% Rabatt (Code: GOODBYE) zu erwerben. Mein Kalender ist gestern mit der Post gekommen und ich freu mich in diesem Jahr besonders darüber. Natürlich gibt es auch andere tolle Wandkalender. Hier eine kleine Auswahl.

01  DIG – Wandkalender 2018, light silver / muddy black    ||  19,50 €   mit kleinen Post-it Aufklebern für die Termine

02 CARPE DIEM – WANDKALENDER 2018 von Oscar Diaz für doiy Design   ||  17,50 €    Abreißkalender für 365 Tage

03 Snug.studio Toyblocks Kalender    ||  18,90 €   (-50 % Rabatt mit Code GOODBYE)

04 nuukk Terrazzo Kalender 2018 || 16,90 €

05 typealive Wandkalender / Landscapes  || 29,90 €   Mit wunderschönen puristischen Schwarzweiß-Artprints

 

Für die Küche brauchen wir als Familie immer einen Familienplaner. Da gibt es eine wunderschöne Auswahl und ich fand es in diesem Jahr besonders schwer mich zu entscheiden. Im letzten Jahr hatten wir den toll illustrierten Kalender vom jaja-Verlag. In diesem Jahr ist meine Wahl auf den Kalender vom Kreativkollaps gefallen, denn ich finde nicht nur das Design schön, sondern auch die Weiterverwendbarkeit. Die Rückseite des Kalenders ist auch bedruckt und sieht gerahmt super schön aus. Außerdem kann man das Papier auch wunderbar zum Verpacken von Geschenken nehmen. Der Kalender von 54illustration ist zwar für meine Familie kindlich, aber ich finde die Illustrationen einfach toll.

01 Maritimer Familienkalender von Hellicopter || 21,00 €

02 Kreativkollaps Familienkalender || 19,90 €

03 Jahresplaner für Familien von 54illustration || 19,90 €

04 Familienplaner / Jaja Verlag || 12,00 €

 

Und zu guter letzt brauche ich für meine Termine einen Taschenkalender. Da ich es nicht mag, in kleine Bücher zu schreiben, kommen für mich nur Bücher in A5 in Frage. Außerdem mag ich lieber Hardcover-Kalender. Naja und ein tolles Design sollten sie haben, eine gute Haptik und ein schönes Kalendarium. Es ist also gar nicht so einfach, den perfekten Terminplaner zu finden. Die letzten Jahre habe ich es klassisch gehalten und den guten alten Moleskine Kalender genutzt. Für 2018 habe ich mir jedoch von meiner lieben Schwester den wunderschönen Navucko Kalender in rosa gewünscht.

 

01 Moleskine Wochenkalender || 16,90 €

02 Navucko Hardcover Kalender || 29,90 €

03 Jo & Judy Daily Planer || 34,90 €

04 Tyyp Kalender . Handmade || 29,90 €

 

 

 

 

Keine bezahlte oder anderweitig gesponsterte Werbung! Ich verdiene auch nichts an der Verlinkung. Es sind einfach meine persönlichen Favoriten und Empfehlungen. Das Copyright der Bilder liegt beim jeweiligen Hersteller.

 

 

 

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Saftiger Nusszauber

Ich liebe Nüsse – in Schokolade, in Studentenfutter und natürlich in Kuchen. Selbst zur Hochzeit wollte ich unbedingt eine Nusstorte. Besonders in den Herbst passt Nusskuchen gut, finde ich. Dabei ist die einfachste aber besonders saftige Variante die Beste.

ZUTATEN

Für den Teig
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 250 g gemahlene Haselnüsse
  • 125 ml Milch
Für die Glasur
  • 1 Päckchen Haselnuss- oder Vollmilchglasur
Zum Garnieren
  • 40 g gehackte, geröstete Haselnüsse

ZUBEREITUNG

Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die weiche Butter unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermengen. Alles unter die Buttermasse heben. Abwechselnd die Nüsse und die Milch unterheben. Anschließend den Teig in die Backform streichen. Im heißen Ofen ca. 60 Minuten backen. Am besten du machst die Stäbchenprobe. Dann die Kuchen aus der Form nehmen und Auskühlen lassen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und über den abgkühlten Kuchen geben. Die gehackten Nüsse in etwas Butter in der Pfanne rösten und dann abgekühlt über den Kuchen streuen.

 

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Es war einmal ein T-Shirt – nachhaltige Produkte von Lumikello

Das erst mal gesehen habe ich die schönen farbenfrohen Kissen bei Instagram. Immer wieder tauchen Sie in Homestories auf – jedes mal anders bunt und anders schön. Irgendwie scheinen sie sich die Produkte, jedem Zuhause farblich anzupassen.

Das genau diese Individualität Teil des Konzeptes ist, wird schnell klar, wenn man die Geschichte hinter der Produkten sieht. Bei Lumikello wird das verarbeitet was niemand mehr braucht. Aus alten T-Shirts und anderen dehnbaren Stoffen entstehen einzigartige nachhaltige Produkte, die von Hand gehäkelt werden. Hinter dem Label steht Eva, Mutter von 3 Kindern und schon immer interessiert an Design und schönen Dingen.

Angefangen hat alles mit einem Kurs in der Volkshochschule in dem Eva das Häkeln aus recyceltem Material gelernt hat. Nur das was dort in dem Kurs entstanden ist, stellte sie nicht zufrieden. Sie wollte ganz besondere Lieblingsstücke herstellen an denen ihre Besitzer noch lange Freude haben. Seit dem häkelt sie mit ihrem Team Unikate in Form von Sitzkissen, Teppichen, Kissen oder Körben.

Das Material findet das Team von Lumikello übrigens auf karitativen Märkten oder sie bekommen es geschenkt. Für jedes Stück, das Lumikello gespendet bekommt, spenden sie übrigens wiederum 10 Cent an eine gemeinnützige Einrichtung. Das Material ist Inspiration, denn so unterschiedlich die alten Stoffe sind, so unterschiedlich sind auch die Produkte die daraus entstehen. Dabei werden die Farben der Stoffe immer anders kombiniert, um so modernes zeitgemäßes Design zu schaffen.

Auf Anfrage fertigt Eva mit ihrem Team auch Unikate auf Kundenwunsch. Gern verarbeiten sie dabei auch die Lieblingsshirts ihrer Kunden.

Wenn ihr also gern auch eines der tollen Produkte zu Weihnachten verschenken möchtet, schaut doch mal im Online-Shop vorbei und entdeckt die die farbenfrohe Vielfalt der Lumikello Produkte.

 

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Schokoladen-Nougat-Torte

Nougattorte2

Ich finde ja Schokoladenkuchen geht immer. Und das Tolle ist, er ist wirklich simpel und lecker. Nur schön locker und saftig muss er sein.

Als ich Kind war, gab es zu Hause den besten Schokokuchen, immer etwas abgewandelt mit verschiedenen Toppings als Mooskuchen oder mit sauren Kirschen. Heute nehme ich das Rezept meiner Mama auch als Grundlage vieler Torten und Kuchen.

Diesmal ist ein Schokoladen-Nougat Kuchen für meine Freundin zum Geburtstag daraus entstanden.

ZUTATEN

Schokoladenteig

250 g Margarine
250 g Zucker
300 g Mehl
50 g Kakao
4 Eier
1 Pck Vanillezucker
2 Becher Saure Sahne
1 TL Natron

Nougat Ganache

2oo g Nougatmasse
200 g Vollmilch Kuvertüre
200 ml Sahne

außerdem

1 Pck. Toffifee
1 Pck Gebäcksticks mit Schokolade
gehackte Haselnusskerne

Nougattorte

ZUBEREITUNG

Zuerst müsst ihr die Ganache zubereiten, denn diese muss zur weiteren Verwendung auskühlen. Die Sahne in einem Topf aufkochen. Die Schokolade und die Nougatmasse klein schneiden und in eine Schüssel füllen. Dann die heiße Sahne vom Herd nehmen und über die Schokoladen-Nougat-Masse kippen. Nicht gleich umrühren. Lasst der Schokolade Zeit sich aufzulösen. Dann die Masse schön aufschlagen und glatt rühren. Manche Stellen die Masse über Nacht in de Kühlschrank. Dann wird sie jedoch recht fest und muss vor dem Verwenden noch eine Weile bei Raumtemperatur weich werden.

Für den Teig die Eier mit der Margarine und dem Zucker schön schaumig schlagen. Dann die Saure Sahne hinzugeben und das Mehl, Kakao und Natron unterheben. Die Teigmasse in einer Springform füllen und bei 180 Grad ca. eine halbe Stunde backen.

Ich finde es immer schwer Backzeiten anzugeben, da ich nach Gefühl backen. Jeder Teig ist anders und auch die Konsistenz kann von mal zu mal anders sein, weil die Eier kleiner oder größer sind oder ähnliches. Deshalb behalte ich meinen Kuchen immer im Blick und mache lieber einmal öfter eine Probe.

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Wenn der Kuchen kalt ist, die obere meist unebene Schicht mit einem Messer gerade abschneiden. Dann den Kuchen einmal in der Mitte durchschneiden, so dass ihr zwei Tortenböden habt. Einen Tortenboden auf den Kuchenteller legen und mit Ganache bestreichen. Dann den zweiten Tortenboden darauf legen und auch diesen mit Ganache bestreichen. Dann die Seiten noch mit Ganache überziehen und der Kuchen ist fertig zum Verzieren. Ich habe für den Crunch die Seiten mit gehackten Haselnüssen überzogen. Als Topping habe ich Toffifees und Schokostangen genutzt. Dafür einfach einen kleinen Ganache-Haufen in der Mitte des Kuchens setzen. Er dient als Erhöhung und als „Kleber“. Darauf die Stangen und Toffifees setzen. Der Kuchen muss dann noch etwas kühl stehen, damit die Ganache, die beim Verstreichen weich wird, wieder fest wird.

Wenn ihr Lust habt, probiert den Kuchen doch mal aus und erzählt mir, wie er geworden ist.

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