DIY: Wünsche aus dem Glas

Lasst und froh und munter sein…

Richtig – Weihnachten steht vor der Tür und damit die immer wiederkehrende Frage, was schenken wir den Kindern, womit können wir den Eltern eine Freude machen und worüber freut sich die beste Freundin. In den letzten Jahren habe ich immer heimlich eine Seite meines Notizbuches dafür verwendet, Wünsche zu notieren. Und wenn Oma gefragt hat, was sie dem einen oder anderen schenken kann, wurde fleißig abgehakt. Leider wusste ich manchmal nicht mehr, wem ich was gesagt habe, oder hab vergessen etwas abzustreichen. Doppelte Geschenke waren also nicht ausgeschlossen.

In diesem Jar wollte ich es anders machen. Schon vor Jahren hatte ich mit meiner Freundin die Idee alle Wünsche in ein Glas zu stecken und jeder der was schenken möchte, soll doch einfach einen Wunsch ziehen. Aber so richtig ausgegoren war die Idee lange nicht. Vielleicht lag es auch daran, dass es perfekt in der Anwendung sein und gefühlt hundert Ziele erreichen sollte. Ihr wisst schon die eierlegende Wollmilchsau nur eben als Wunschzettel.

Ich hab es jetzt ganz pragmatisch gemacht – nichts atemberaubendes, kein Chichi. Entstanden ist unser Familienwunschglas.

Du brauchst:

Und so geht es:

Jedes Familienmitglied sucht sich eine Farbe aus und schreibt jeden seiner Wünsche auf je einen Wunschzettel. Dann den Zettel zusammen rollen und das gewünschte Gummi oder Band darüber machen. Auf das Schild mit den freien Feldern dann die einzelnen Namen schreiben und die jeweilige Farbe daneben in den weißen Kreis malen. So sieht man, wem jeder Wunsch gehört.

Und jetzt einfach einen Wunsch, für den den man beschenken möchte, aus dem Gas ziehen. Viel Spaß beim Schenken.

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Mit Plan in den Tag – Tagesplan zum Herunterladen

Das neue Jahr ist erst ein paar Wochen alt und ich hatte mir fest vorgenommen, strukturierter durch den Tag zu gehen. Vielleicht liegt es daran, dass ich meine To Do’s des Tages besser sortieren muss, weil ich von zu Hause arbeite. Man wird ja gern geradezu dazu verleitet, mal eben was anderes zu machen – Wäsche aufhängen zum Beispiel oder Geschirr abwaschen. Vielleicht bin ich aber einfach zu verpeilt und durcheinander. Kurzum – am Ende des Tages habe ich meist etwas vergessen. Und, wie soll es auch anders sein, häufig ist es etwas Wichtiges.

Wie gesagt, ich habe für das neue Jahr Besserung geschworen. Nun kann man sagen, schreib dir doch alles in deinen Kalender. Absolut richtig. Aber ich brauche es präsenter. Am besten ich klebe mir meinen Plan direkt neben den Bildschirm. Und weil ich mir keinen weißen Zettel oder ein leuchtendes Post It an die Wand kleben wollte, habe ich mir kurzerhand eine To Do Liste gestaltet. Jetzt kann es los gehen mit To Do’s oder auch To Buy, denn Dinge die gebraucht werden, werden mir häufig im Vorbeigehen entgegen geraunt oder noch schnelle aufgeregt durch das Treppenhaus gebrüllt.

Wenn ihr euch auch noch etwas disziplinieren müsst, könnt ihr euch gern den Tagesplan herunter laden. Ich habe ihn als pdf Vorlage abgespeichert.

Download hier: frauandersschoen_Tagesplan

Also ran an den Stift und schnell alles aufschreiben, was ihr heute nicht vergessen dürft.

 

 

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Blumig frisch – Sirup aus Fliederblüten-Dolden

Flieder – für mich der Inbegriff des heran nahenden Sommers. Ich liebe die Pracht im Garten und vor allem in der Vase. Nicht nur draußen versprüht er so seinen feinen süßen Duft. Das man diesen in Flaschen sammeln kann, war mir nie in den Sinn gekommen. Doch das Gute liegt ja bekanntlich nahe.

Von Fliederblütensirup hatte ich das erste mal in einem Buch gelesen. Aber wie es immer so ist, weiß ich gar nicht mehr in welchem Buch und es war auch mitten im Winter. Aber zum Glück wird man online ja schnell fündig, wenn man etwas sucht.

Schon mit den ersten Dolden habe ich etwas herum probiert. Und was soll ich sagen, so lecker, fruchtig & blumig habe ich den Sirup gar nicht erwartet.

REZEPT
10-12 Dolden Fliederblüten (dunkelviolett)
1 Bio Zitrone oder Limette
500g Zucker
750 ml Wasser
10g Zitronensäure (Gibt es in der Apotheke)

ZUBEREITUNG
Den Flieder am besten zur Mittagszeit schneiden, da er zu der Zeit in der vollen Blüte steht. Unbedingt Dolden von Fliedersträuchern nutzen, die nicht an der Straße stehen und nicht gespritzt oder anderweitig belastet sind. Die Dolden leicht ausschütteln aber nicht waschen, da sonst der feine Blütenstaub abgespült wird. Die kleinen Blüten von den Dolden zupfen und in eine Schüssel tun. Die Zitrone oder Limette in Scheiben schneiden und zu den Blüten geben.

Das Wasser mit dem Zucker zum Kochen bringen und dann die Zitronensäure hinzugeben. Die Mischung etwas auskühlen lassen und dann über die Blütengeben. Der Sirup muss nun vier Tage im Kühlschrank ziehen. Die Mischung jeden Tag etwas umrühren.

Nach vier Tagen muss der Sirup durch ein feines Baumwolltuch geseiht werden. Die Flüssigkeit dann noch einmal aufkochen und sterile Flaschen füllen. Der Sirup hält sich am besten gekühlt im Kühlschrank.

Er ist perfekt für feine Limonaden, blumigen Seccos oder auch zum Backen.

 

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DIY – Im Stempelfieber

Endlich habe ich mal ein bisschen Zeit für mich gefunden (neben der Arbeit und den Kindern und dem Haushalt und …..). Schon lange habe ich mir vorgenommen, mal wieder Stempel selbst zu machen. Leider hatte ich kein Stempelgummi da (ich nehme gern Speedy-Cut), deshalb mussten ein paar Radiergummis dafür herhalten.

Das tolle Buch von Geninne D. Zlatkis (Making an impression) kann ich sehr empfehlen. Es ist zwar auf englisch, aber ich finde es sehr verständlich und finde darin tolle Anregungen.

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