DIY: Wünsche aus dem Glas

Lasst und froh und munter sein…

Richtig – Weihnachten steht vor der Tür und damit die immer wiederkehrende Frage, was schenken wir den Kindern, womit können wir den Eltern eine Freude machen und worüber freut sich die beste Freundin. In den letzten Jahren habe ich immer heimlich eine Seite meines Notizbuches dafür verwendet, Wünsche zu notieren. Und wenn Oma gefragt hat, was sie dem einen oder anderen schenken kann, wurde fleißig abgehakt. Leider wusste ich manchmal nicht mehr, wem ich was gesagt habe, oder hab vergessen etwas abzustreichen. Doppelte Geschenke waren also nicht ausgeschlossen.

In diesem Jar wollte ich es anders machen. Schon vor Jahren hatte ich mit meiner Freundin die Idee alle Wünsche in ein Glas zu stecken und jeder der was schenken möchte, soll doch einfach einen Wunsch ziehen. Aber so richtig ausgegoren war die Idee lange nicht. Vielleicht lag es auch daran, dass es perfekt in der Anwendung sein und gefühlt hundert Ziele erreichen sollte. Ihr wisst schon die eierlegende Wollmilchsau nur eben als Wunschzettel.

Ich hab es jetzt ganz pragmatisch gemacht – nichts atemberaubendes, kein Chichi. Entstanden ist unser Familienwunschglas.

Du brauchst:

Und so geht es:

Jedes Familienmitglied sucht sich eine Farbe aus und schreibt jeden seiner Wünsche auf je einen Wunschzettel. Dann den Zettel zusammen rollen und das gewünschte Gummi oder Band darüber machen. Auf das Schild mit den freien Feldern dann die einzelnen Namen schreiben und die jeweilige Farbe daneben in den weißen Kreis malen. So sieht man, wem jeder Wunsch gehört.

Und jetzt einfach einen Wunsch, für den den man beschenken möchte, aus dem Gas ziehen. Viel Spaß beim Schenken.

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Zimtschnecken-Kuchen

Wenn ich mich für eine Teigart entscheiden müsste, auf die ich nicht verzichten kann, dann wäre es wahrscheinlich Hefeteig. Er ist so wunderbar vielseitig.

Letztens hatte meine Familie sich einen gedeckten Apfelmuskuchen gewünscht. Und da ich mir unsicher war, ob eine Portion Hefeteig dafür reicht, habe ich die doppelte Menge gemacht. Logisch – es blieb einiges übrig und musste verarbeitet werden.

Da Zimtschnecken ja immer gehen, habe ich mich für genau diese entschieden. Diesmal habe ich sie aber nicht wie sonst einzeln auf dem Blech gebacken, sondern kleinere Röllchen gemacht und in die Backform gegeben. So blieb der Kuchen länger saftig und frisch.

Hefeteig

  • 1  Würfel Hefe
  • 80 g Zucker
  • 1 EL warmes Wasser
  • 250 ml Milch
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1  Eigelb
  • 100 g Butter
  • 500 g Mehl

Die Hefe mit dem Zucker und Wasser verrühren. Dann die Hefemischung in eine große Schüssel geben und die Milch hinzufügen. Ich verwende immer lauwarme Milch. Anschließend das Salz, Vanilleextrakt, Eigelb, die weiche Butter und das Mehl hinzugeben und daraus in 7-10 Minuten einen geschmeidigen Hefeteig kneten. Nach Bedarf müsst ihr noch etwas Mehl hinzu geben.Der Teig sollte schön weich sein aber nicht kleben. Dann einfach den Teig zu einer Kugel kneten und abgedeckt für 1 Stunde ruhen lassen.

Zimtfüllung

  • 100 g weiche Butter
  • 70g Zucker
  • 3 TL Zimt

Den Teig nach dem Gehenlassen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen. Für die Füllung die weiche Butter aufschlagen, Zucker und Zimt zugeben. Zimt-Butter dann dünn auf das Rechteck streichen, dabei einen ca. 1 cm dünnen Rand freilassen. Anschließend einfach den Teig von der langen Seite aufrollen. Dann aus der Rolle Scheiben schneiden, so dass mehrere kleine Röllchen habt. Diese dann in eine bemehlte Springform geben.

Zugedeckt 30 Min. ruhen lassen. Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Ca. 25 Min. backen. Etwas auskühlen lassen.

Ihr könnt den Kuchen nach dem Backen noch mit Zuckerguss einstreichen oder einfach so genießen.

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Wanted: Trockene Füße im Herbst

Die Suche nach den optimalen Gummistiefeln

(Artikel enthält unbeauftragte / unbezahlte Werbung)

Spätestens wenn man derzeit vor die Tür tritt, ist klar, der Herbst ist da. Nicht nur, dass es kühler geworden geworden ist und die Bäume erst die Farbe ändern und dann gänzlich kahl werden, es regnet auch fast täglich. Manchmal nieselt es nur, manchmal gießt es wie aus Eimern.

Eigentlich verleitet das nasskalte Wetter dazu, es sich auf der Couch mit einem Tee gemütlich zu machen. Wäre da nur nicht der geliebte Vierbeiner. So ein Hund muss raus, egal was das Wetter sagt. Und unser Hund muss viel und lange raus, denn Sie hat eine Menge Energie.

Also habe ich die, wenn ich ehrlich bin schon etwas eingestaubten, Gummistiefel aus dem Keller hervorgekramt. Super, dachte ich, perfekt für den Wiesenspaziergang und sah mich schon im morgendlichen Nebel wie Mr. Darcy aus Stolz und Vorurteil, elegant und anmutig über die Wiesen streifen.

Mein Bild hat sich nach nicht mal zehn Minuten getrübt. Meine Füße waren nass. Was waren das bitte für Gummistiefel? Ich gebe zu, ich fand sie beim Kauf irgendwie sehr modern, sehen sie doch aus, wie Turnschuhe aus Gummi, inkl. Schnürung. Doch genau, wo die Schnüre jetzt waren, lief das Tauwasser über meine Strümpfe. Vielleicht waren sie auch einfach zu kurz. Wer hat überhaupt Gummistiefeletten erfunden? Die ergeben in der Nässe gar keinen Sinn.

Nun musste ich mich also auf die Suche begeben nach neuen Stiefeln. Schön sollten sie natürlich trotzdem sein, naja und praktisch, und aus Kautschuk, wenn es geht. Vor Allem sollten sie aber kein Vermögen kosten. Ich weiß, wer billig kauft… aber es muss doch auch Gummistiefel unter 100 € geben.

Ich habe zuerst die hiesigen Schuhläden besucht und musste feststellen, hier bei uns auf dem Land gibt es nur übel riechende, ganz kostengünstige Exemplare, die beim ersten Schritt vom Fuß segeln. Die Auswahl an Schuhläden hält sich hier aber leider auch in Grenzen.

Also habe ich das Internet durchforstet, mich belesen und Bewertungen studiert. Letztendlich habe ich mir 4 verschieden Modelle bestellt.

Der Barbour Gummistiefel gefiel mir gleich vom Schnitt gut. Er sitzt super am Bein und schlägt am Knöchel keine Falten. Außerdem lässt er sich, dank kleiner Wölbung am Hacken, leicht an- und ausziehen. Leider ist er aus Gummi und nicht aus Kautschuk. Das ist ein Minuspunkt.

Der Viking Balder Gummistiefel ist kuschlig warm gefüttert und hat eine tolle Profilsohle. Er geht nicht bis ans Knie, sondern endet an der Wade. Genau da liegt dann auch schon das Problem. Das Zugband ist zu eng geschnitten und drückt an der Wadenpartie. Man könnte jetzt sagen, der Stiefel ist etwas für schlanke Waden, aber dafür ist der Fußbereich viel zu weit geschnitten. Schade.

Der Viking Fox hat es mir nicht leicht gemacht. Ich war wirklich hin und her gerissen. Der Stiefel ist toll – eigentlich genau das, was ich gesucht habe. Innen ist er gefüttert, aber nicht zu warm. Der Schnitt ist schön und die Sohle hat ein gutes Profil. Einziges Manko – sie lassen sich nicht ganz so gut ausziehen. Dafür sind sie aus Kautschuk.

Der günstigste der bestellten Stiefel von Giesswein ist nicht im Bild und leider auch der, der mich am meisten enttäuscht hat. Der Sitz ist zwar super, aber der Stiefel riecht fürchterlich nach Gummi. Schon aus dem Karton roch es. Das geht leider gar nicht.

Für welchen ich mich entschieden habe? Tatsächlich ist es der Barbour Stiefel geworden – obwohl er nicht aus Kautschuk ist. Er hat mich einfach vom Schnitt, der Passform und der Verarbeitung überzeugt.

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Kuchen am Stiel

Kuchenbasar hieß es neulich wieder in der Schule und meine Tochter war mal wieder die erste, die die Hand hob. Sie liebt es einfach, mit mir zusammen zu backen und die Feste und Feierlichkeiten in den Kindereinrichtungen und Schulen, bieten ja immer einen tollen Anlass.

Im Alltagstrubel habe ich aber vergessen, mir den Termin aufzuschreiben. Und so kam das Kind am Mittwoch Abend und meinte wir müssen doch für Donnerstag noch den Kuchen backen. Ach herrje – ich bin im Kopf erst mal fix durchgegangen, was wir alles noch zum Backen im Schrank hatten. Zucker, Mehl und Eier sind immer kein Problem. Aber Saure Sahne für Schokokuchen oder Buttermilch waren nicht da. Dafür hatte Finja im Schrank noch diverse Streusel und Kuvertüren gesichtet.

Also haben wir kurzerhand aus dem etwas gezaubert, was der Schrank so hergab: Kuchen am Stiel

ZUTATEN:

Für den Teig

  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 5 Eier (Größe M)
  • 250 g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • Saft einer Orange

Für die Verzierung

  • Weiße Kuvertüre
  • Vollmilch Kuvertüre
  • verschiedene bunte Streusel

Außerdem braucht hier Eisstäbchen aus Holz.

ZUBEREITUNG

Die weiche Butter mit dem Zucker cremig schlagen und dann nach und nach die Eier hinzugeben. Die Masse schön schaumig aufschlagen und dann das gesiebte Mehl und das Backpulver hinzugeben. Zum Schluss den Saft der Orange unterrühren.

Den Teig auf ein gefettetes und mit Mehl gepudertes Backblech geben und im vorgeheizten Backofen ca. 20- 25 Minuten bei 180°C (Ober- Unterhitze) backen. 

Wenn der Kuchen nach dem Backen ausgekühlt ist, schneidet man ihn in kleine Stücke. Bei mir hat das Blech 20 Stücke ergeben. Diese werden dann auf jeweils auf ein Holzstäben gesteckt.

Die Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Die Kuchen am Spieß dann nach Belieben mit heller oder dunkler Kuvertüre versehen und bunt verzieren.

Kuchen am Stiel
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Fineartgallery – neue Bilder von Dear Sam im Wohnzimmer

Werbung / Kooperation

Unser Wohnzimmer hat ein kleines Makeover in Form von neuen Bildern bekommen. Ich durfte mir bei Dear Sam aus Schweden ein paar Bilder und Rahmen aussuchen.

Ich wollte gern den Essbereich etwas heller gestalten. Deshalb fiel meine Wahl auf schwarz-weiß Grafiken mit weißen Rahmen.

Ich habe schon ein paar Kooperationsanfragen bekommen, bei denen mir aber die Produkte nicht wirklich gefallen haben. Bei Dear Sam haben mich aber die Idee und das nachhaltige Konzept angesprochen. Mal davon abgesehen, finde ich die Bildmotive wirklich toll.

Die Bilder werden auf einem Papier mit einem Flächengewicht von 240 g/m² gedruckt, ein qualitativ hochwertiges, unbeschichtetes Papier aus der französischen Papiermühle Clairefontaine. Dieses Papier ist archivierungsbeständig, es vergilbt also nicht im Laufe der Zeit. Es hat eine tolle Haptik und durch das gebrochene weiß auch schöne Farbe. Das Papier ist FSC zertifiziert und hat außerdem das Europäische Ecolable.

Die Rahmen stammen aus schwedischer Produktion und bestehen aus keilgezinkten Kiefer- oder Eichenleisten. Selbst die speziell entwickelten Verpackungen verfügen über das FSC-MIX-Siegel und dürfen nur aus Recycling-Material und/oder Material aus kontrollierten Quellen bestehen (Controlled Wood).

Mein Fazit: Die Qualität der Drucke und des Papiers hat mich wirklich überzeugt. Ich bin sehr begeistert und werde sicherlich noch das eine oder andere Bild dort bestellen. Die Rahmen hingegen finde ich nicht ganz so gut. Die Aufhängung ist nicht durchdacht und funktioniert somit nicht richtig. Außerdem ist im Gegensatz zum gebrochen weißen Papier der Rahmen reinwieß. Vielleicht bin ich zu sehr Grafikerin oder Monk, aber das ist nicht nur mir störend aufgefallen.

Meine Wahl fiel auf folgende Bilder


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Mit Plan in den Tag – Tagesplan zum Herunterladen

Das neue Jahr ist erst ein paar Wochen alt und ich hatte mir fest vorgenommen, strukturierter durch den Tag zu gehen. Vielleicht liegt es daran, dass ich meine To Do’s des Tages besser sortieren muss, weil ich von zu Hause arbeite. Man wird ja gern geradezu dazu verleitet, mal eben was anderes zu machen – Wäsche aufhängen zum Beispiel oder Geschirr abwaschen. Vielleicht bin ich aber einfach zu verpeilt und durcheinander. Kurzum – am Ende des Tages habe ich meist etwas vergessen. Und, wie soll es auch anders sein, häufig ist es etwas Wichtiges.

Wie gesagt, ich habe für das neue Jahr Besserung geschworen. Nun kann man sagen, schreib dir doch alles in deinen Kalender. Absolut richtig. Aber ich brauche es präsenter. Am besten ich klebe mir meinen Plan direkt neben den Bildschirm. Und weil ich mir keinen weißen Zettel oder ein leuchtendes Post It an die Wand kleben wollte, habe ich mir kurzerhand eine To Do Liste gestaltet. Jetzt kann es los gehen mit To Do’s oder auch To Buy, denn Dinge die gebraucht werden, werden mir häufig im Vorbeigehen entgegen geraunt oder noch schnelle aufgeregt durch das Treppenhaus gebrüllt.

Wenn ihr euch auch noch etwas disziplinieren müsst, könnt ihr euch gern den Tagesplan herunter laden. Ich habe ihn als pdf Vorlage abgespeichert.

Download hier: frauandersschoen_Tagesplan

Also ran an den Stift und schnell alles aufschreiben, was ihr heute nicht vergessen dürft.

 

 

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Herrlich würzige Spekulatius

Oh es riecht gut, oh es riecht fein….

Ja die Weihnachtsbäckerei hat es in sich.  Es duftet wunderbar nach Zimt, Nelken und vor allem Karamell. In den letzten Jahren kamen feine Makronen aus Haselnuss und Kokos sowie Vanillekipferl auf den Plätzchenteller und natürlich die klassisch bunt verzierten Plätzchen. 

Vor ein paar Tagen habe ich zufällig bei Instagram eine tolle Torte gesehen, verziert mit feinen Butterplätzchen, die aussahen wie schöne Spekulatius-Häuser. An Spekulatius habe ich mich bisher nicht heran getraut – nicht weil sie so schwer zu backen sind, sondern weil mir die schönen Formen fehlten.

Nach dem Tipp der Instagramerin habe ich die Formen tatsächlich bei Tchibo gefunden. Ich gebe zu, ich war skeptisch, ob die Spekulatius tatsächlich eine so schöne Struktur bekommen. Aber sie sehen super schön aus und lassen sich prima in und aus der Form arbeiten.

Für den Teig habe ich einen klassischen Mürbeteig, verfeinert mit den weihnachtlichen Gewürzen, verwendet. Was soll ich sagen, wir sind bereits in Großproduktion gegangen. Hier gibt es jetzt mindestens einmal die Woche frische Spekulatius.

ZUTATEN FÜR KLASSISCHE SPEKULATIUS

  • 150 g Butter  
  • 125 g brauner Zucker  (die Karamell-Note verfeinert den Geschmack)
  • 1 Ei (Größe M) 
  • 1 TL gemahlener Zimt  
  • 1 Prise gemahlene Gewürznelken  
  • 1 Prise gemahlener Kardamom  
  • oder eine Tüte Spekulatius-Gewürz
  • 1 TL abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone  
  • 60 g gemahlene, geschälte Mandeln  
  • 300 g Mehl  
  • 1 TL Backpulver

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ZUBEREITUNG

  1. Butter, Zucker und Ei mindestens 10 Minuten schaumig schlagen. Gewürze, Zitronenschale und gemahlene Mandeln unterrühren. 
  2. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Ich siebe beides immer, um eine feine Konsistenz zu bekommen.
  3. Teig mit den Händen zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen. 
  4. Den Teig in die Formen drücken und anschließend kurz mit dem Nudelholz drüber rollen
  5. Die gefüllten Formen auf das Backblech legen
  6. Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) 8 – 10 Minuten backen bis die Keks eine schöne braune Farbe annehmen.
  7. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen
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Ein Jahr 40

Schwuppdiwupp – eh man es sich versieht, ist ein Jahr rum. Vor 12 Monaten habe ich noch die große Sause zu meinem 40. Geburtstag geplant. Ach das war ein Fest. Ich liebe es einfach, wenn sich alle meine Lieben in unserem Garten treffen. Wenn gut gegessen, gequatscht und getanzt wird.

Eigentlich war die 40 für mich keine große Sache. Es ist eine Zahl – wie jede andere auch. Ein lieber Freund schrieb mir am Vorabend meines Geburtstages „… es tut nicht weh.“

Nein die Zahl tut nicht weh. Aber da gibt es etwas, was weh tut. Es hat weniger mit der Zahl zu tun, mehr mit der Tatsache des Älterwerdens. Dazu muss man sagen, ich bin völlig uneitel. Also ich habe kein Problem damit, dass man körperlich altert, dass man Falten bekommt und die Haut nicht mehr so straff ist. Schöner wird man im Alter eh nicht mehr, höchstens weiser.

Aber die Veränderungen im Leben, die die Jahre mitbringen, haben mich besonders im letzten Jahr etwas aus der Bahn geworfen. Der große Sohn ist in die 10. Klasse gekommen. Sein letztes Schuljahr. Dann geht er in die Welt hinaus und wird erwachsen. Mein kleiner Junge, der eben noch mit Polizei-Kostüm durch das Dorf getobt ist.

Meine Tochter, hat gerade ihre Barbies aussortiert. Sie ist zu groß dafür, meint sie und übt Schritte für TikTok (ehemals Musical.ly). Die weit schwingenden Blümchenkleider wurden schon letztes Jahr aussortiert. ZU uncool.

Wo sind die kleinen Kinder hin, die eben noch meine ganze Aufmerksamkeit brauchten?

In letzte Zeit sitze ich des Öfteren zuhause am Wochenende und überlege was ich machen könnte. Der Große ist unterwegs oder programmiert (woher kann er das) irgendetwas am Computer. Die Kleine ist bei einer Freundin zum Spielen. Und ich sitze da.

Wieder gewonnene Freiheit nennen einige das. Ich nenne es schwarzes Loch. Nicht, dass ich mich nicht beschäftigen kann. Aber was hat man eigentlich die ganze Zeit gemacht, als man noch keine Kinder hatte?

Jetzt verstehe ich auch, warum so viele ältere Frauen im Handarbeitsclub sind. Nur das Handarbeiten nichts für mich sind. Es heißt also, sich selbst finden. Oder ist das jetzt die Midlife-Crisis? Lebensmittekrise – na ja Krise jetzt nicht gleich. Nennen wir es etwas Aufruhr oder Zeit der Neuorientierung.

Also  – ein Hoch auf die 41. Und auf das nächste Kapitel im Leben.

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Mein Geburtstags-Wunschzettel

Ja – ich weiß. Ganz schön knapp, drei Tage vor dem Geburtstag die Wunschliste zu posten. Aber meine Familie und Freunde wissen eh, womit sie mir eine Freude machen können. Ich bin ganz gut darin, suptile Hinweise zu geben.

Falls es euch trotzdem interessiert, was mein Herz hüpfen lässt – hier kommt mein Wunschzettel.

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01 Kleid Minimum  02 Lampe Nordlux  03 Benne Im Großen und Ganzen 04 Kerbholz Uhr Helmut  05 Solwang Tücher  06 Bettwäsche Ikea  07 Print Poster fermliving  08 Kaffeebecher Vipp

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Einmal die Reset-Taste bitte oder warum wir uns von neuen Regeln nicht den Spaß verderben lassen

Auf dem Blog ist es ruhig geworden. Es war wie eine kleine Schockstarre – vorübergehend. Im Mai kam die neue Datenschutzgrundverordnung DSGVO und damit  jede Menge Fragen, denn das Gesetz ist nicht wirklich eindeutig. Sie kam nicht überraschend, aber irgendwie hatte es doch keiner so richtig auf dem Schirm. Beruflich gesehen, bedeutete dies eine Menge Arbeit und die Erkenntnis, dass es auch mich und meinen privaten Blog betrifft. Bis dato habe ich nur eine gratis WordPress-Seite genutzt. Ich hatte keine eigens gehostete Domain, schließlich hatte ja gerade erst wieder angefangen mit dem Blog und war so zu sagen noch im Test-Modus. Da WordPress bei den kostenlosen Blogs unkontrollierbare Werbung schaltet und dies trotz privater Seite nicht der neuen DSGVO entsprach, habe ich den Blog sicherheitshalber auf privaten Modus gestellt. Nicht schlimm dachte ich, da ich ja so und so nicht so viele Follower habe. Und dann kamen ganz viele Mails. Da gab es doch einige die gern meine Kuchenrezepte nutzen. Wow. Ich war total überwältigt. Aber das hieß, die Seite muss überarbeitet werden.

Und wärend ich mich mit Domain und Hosting auseinander gesetzt habe, kam der nächste Hammer. Bei einigen Bloggern und Instagram-Nutzern flatterten Abmahnungen ins Haus. Abmahnungen vom Verband Sozialer Wettbewerb wegen nicht als Werbung gekennzeichnete Instagram-Post mit Direktverlinkungen zu Marken. Der Verdacht des unlauteren Wettbewerbs steht im Raum und die Frage, wie sehr betrifft es jeden von uns, auch die kleinen Accounts mit geringeren Followerzahlen?

Überall war nur noch Abmahnwelle zu lesen und davon, dass viele sich abmelden und keine Lust haben auf zu erwartenden Strafen. Denn ähnlich wie das DSGVO ist auch das Gesetz, auf das sich die Abmahnwelle begründet, nicht eindeutig und keiner weiß, wie man es richtig auslegt.

Habe ich jetzt noch Lust aufs Bloggen und auf Instragram? Ja. Na klar. Es ist toll zu sehen, dass manche hier meine Artikel lesen und meine Rezepte nachbacken. Ich freue mich über die tollen Menschen, die ich in dieser virtuellen Welt bis jetzt kennen gelernt habe und bin dankbar für den tollen Austausch in guten und weniger guten Zeiten.

Also geht es weiter – mit neuem Elan, neuem Design und eigener Domain. Jetzt bin ich gespannt, wie es euch gefällt und ob mir trotzdem noch der ein oder andere folgt. 😉

 

 

 

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